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EIN VERLOCKENDES SPIEL

EIN VERLOCKENDES SPIEL

Regie George Clooney
Kinostart 05.06.2008

Kritiken • EIN VERLOCKENDES SPIEL

05. Juni 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl ist enttäuscht: "EIN VERLOCKENDES SPIEL ist der insgesamt eher unbeholfene Versuch, an die guten alten Screwball-Komödien anzuknüpfen: diese Feuerwerke aus Witz und Anzüglichkeiten, die in der Regel in Schwarz-weiß gehalten waren und ihre Qualität auch daraus entwickelten, dass offiziell damals noch eine strenge Sexualmoral galt. Heute kann man schlecht anzüglich sein, weil Zweideutigkeit schwer aus der Mode ist. Es wirkt also allzu ausgedacht."

05. Juni 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke möchte ihn "mögen, diesen Film, für seine ironiefreie Liebe zum goldenen Hollywood der dreißiger und vierziger Jahre, seinen Blick fürs Detail, den Slapstick der Barroom-Prügeleien und Verfolgungsjagden, auch für Randy Newmans herrliche Musik. Doch leider macht Clooneys erster Komödienversuch einen leicht unförmigen Eindruck – als sei der Film nicht ganz fertig geworden. Es sind zu viele Handlungsstränge, die Clooney hier verknüpfen will. Immer wieder wechselt der Film unvermutet die Tonart. Im Mittelteil etwa tragen die Männer weitgehend edlen Zwirn statt Schweinsleder: Eine gute Stunde lang ist LEATHERHEADS, so der Originaltitel, statt Sport-Burleske nur klassisch-romantische Dreiecksgeschichte."

05. Juni 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Das größte Schlitzohr spielt natürlich Clooney selbst, stellt Michael Kohler fest. "Wer also Freude daran hat, dass sich alte Kriegskumpane während einer Barprügelei nach Jahren wieder treffen und einander zwischen zwei rechten Geraden selig in die Arme fallen, kommt hier allemal auf seine Kosten. Auf den bewährten Clooney-Charme ist ohnehin Verlass, ebenso auf Clooneys Mischung aus politischen Untertönen und scheinbar unbeschwerter Unterhaltung. In nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen, ist bei ihm stets auch ein stiller Vorwurf an die Gegenwart."

05. Juni 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • artechock.de

Regisseur Clooney hat mit EIN VERLOCKENDES SPIEL laut Rüdiger Suchsland "eine sehr kurzweilige Komödie gedreht, die sich ganz in der Tradition Hollywoods bewegt, und alle deren Vorzüge wie Nachteile aufweist. Im Herz des Films liegt wie in GOOD NIGHT AND GOOD LUCK oder OCEAN'S 11-13 die Geschichte von schönen Männern, die schöne Dinge tun, auf der richtigen Seite stehen, aber dabei auch Spaß haben wollen, und überzeugt sind, dass man ein anständiger Mensch sein, und trotzdem hedonistisch leben und gut aussehen kann - Wellness-Heroismus würde jetzt Alice Schwarzer schimpfen."

14. Mai 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • critic.de

Lukas Foerster vermisst Eleganz an dem Film. "Besonders plump ist EIN VERLOCKENDES SPIEL auf der Tonspur. Ab und an findet sich als Zeitkolorit passabler Swing-Jazz, ansonsten dominiert Bud-Spencer-affine Rummelplatzmusik. Das Rumtata des Soundtracks ist nicht nur musikalisches Leitmotiv, sondern auf allen Ebenen dominant: Rumtata, der Hemdsärmel brennt; Rumtata, George Clooney bekommt eins auf die Nase; Rumtata, dicke Menschen sind lustig. Die subtilere Dialogkomik, eigentlich das A und O der Screwballkomödie, ist nicht wirklich fein ausgearbeitet und verschwindet spätestens in der fürchterlichen Synchronisation."

08. Mai 2008 | EIN VERLOCKENDES SPIEL • Kritik • kino-zeit.de

Peter Gutting glaubt, dass der Regisseur Clooney schnell merkte, "dass EIN VERLOCKENDES SPIEL als bloßer Sportfilm nicht funktionieren würde. Er schleuste die recherchierten Fakten und das ganze Milieu daher in das Genre der Screwball-Komödie der 1930er und 1940er Jahre ein. Zu dem Kampf ums runde Leder-Ei, zu den Besäufnissen und Prügeleien gesellen sich also die Waffen einer Frau. Das funktioniert erstaunlich gut, unter anderem auch deshalb, weil die zierliche Lexie beinhart sein kann und der raubeinige Dogde butterweich."

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