Inhalt • WALTZ WITH BASHIR
Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in welchem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht - immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon-Krieg Anfang der 1980er Jahre bestehen muss. Ari ist verblüfft, dass er jegliche Erinnerung an das damals Geschehene verloren hat.
Kritik • WALTZ WITH BASHIR • 28. Oktober 2008 • critic.de
Birte Lüdeking ist begeistert. "In der letzten Szene wechselt die Animation zu Realaufnahmen des Massakers von Sabra und Schatila, das von den israelischen und libanesischen Verantwortlichen bis heute unter den Teppich der Geschichte gekehrt wird. Gerade dieser schockartige Kontrast wirkt wie ein Gegenmittel zur schleichenden Gewöhnung an die täglichen Schreckensbilder der Fernsehnachrichten. Und er führt uns schmerzhaft vor Augen, dass das Vorangegangene nicht reine Fiktion und bloße Fantasien waren. Auch wenn die individuelle Erinnerung fehlbar sein mag, ist Folmans Film dennoch der aufwühlende Appell an ein kollektives Gedächtnis."