Inhalt • DER FREMDE SOHN
Los Angeles, 1928. An einem Samstagmorgen verabschiedet sich Christine Collins (Angelina Jolie) von ihrem Sohn Walter (Gattlin Griffith) und geht zur Arbeit. Als sie wieder nach Hause kommt, ist er verschwunden. Entführt! Die Suche der Polizei bleibt ergebnislos und ihre Gebete bleiben unbeantwortet, bis man ihr nach fünf verzweifelten Monaten mitteilt, man habe ihren Sohn gefunden. Statt ihn aber bei seiner Rückkehr in die Arme zu schließen, bezweifelt Christine, dass er wirklich Walter ist - auch wenn er selbst es behauptet und alle anderen davon überzeugt sind.
Kritik • DER FREMDE SOHN • 12. Januar 2009 • critic.de
Trotz des melodramatischen Potenzials der Story gleiten weder die Bilder, noch die von Eastwood komponierte Musik oder das Schauspiel in Richtung Kitsch ab, lobt Sonja M. Schultz. "DER FREMDE SOHN (
) berührt spannende zeitpolitische, aber auch zeitlose Themen wie Machtmissbrauch der Staatsgewalt, unrechtmäßige psychiatrische Inhaftierung, überkommene Geschlechterrollen und Frauenemanzipation, zuletzt die Frage nach dem Sinn der Todesstrafe. Hinter jeder der einprägsam gespielten Nebenfiguren scheint eine eigene Geschichte zu stecken, die ebenfalls lohnend zu erzählen wäre ... Doch all diesen Teilen fehlt ein starkes Zentrum, und so bleibt das Werk des oscar-prämierten Altmeisters ohne Sog, ohne Feuer und Flamme."