Inhalt • PALERMO SHOOTING
Als weltweit erfolgreicher Fotograf lebt Finn (Campino) ein gleichermaßen prominentes wie hektisches Leben in der Rheinmetropole Düsseldorf. Seine Nächte sind ruhelos, sein Mobiltelefon steht nie still, und die Musik im Kopfhörer ist sein wichtigster Begleiter. Als seine Existenz urplötzlich aus den Fugen gerät, lässt Finn kurzentschlossen alles hinter sich.
Kritik • PALERMO SHOOTING • 20. November 2008 • Der Freitag
Barbara Schweizerhof ist durchweg enttäuscht. "Nicht nur dem Zuschauer wird es eng ob all der Verdichtung von Sinn, auch Finn plagen in Palermo zunehmend klaustrophobe Ängste. Doch so sehr man ihm und seiner neuen Liebe wünscht, sie mögen wenigstens einmal der Verfolgung durch Bedeutungsüberfrachtung entkommen, so wenig Erbarmen kennt Wenders und verwickelt seinen Helden am Ende in eine lange Konversation mit dem Tod. Nichts gegen einen Film über Midlifecrisis, Tod, Liebe und das Für und Wider des digitalen Bildermachens: Aber in PALERMO SHOOTING werden selbst die ewigen Bewunderer von Wenders´ Mut zu Peinlichkeit und Männerkitsch auf eine harte Probe gestellt."