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IRON MAN

IRON MAN

Regie Jon Favreau
Kinostart 01.05.2008
Genre Actionfilm

Kritiken • IRON MAN

07. Mai 2008 | IRON MAN • Kritik • Junge Welt

Bei IRON MAN ist laut Tina Heldt, trotz aller vorgegebenen Härte, die Gefahr allzugroßer Ernsthaftigkeit gebannt. "So gut wie jede Szene des Films wird mit brutaler Ironie sofort wieder außer Kraft gesetzt. Gleichgültig, ob Krieg in Afghanistan, Verschwörungen des "militärisch-industriellen Komplexes" oder einfach nur das Verhältnis der Geschlechter – es gibt für den IRON MAN nichts, was sich nicht mit einem Drink oder einem "real american cheeseburger" lösen könnte. Robert Downey Jr. präsentiert den IRON MAN als Mischung aus Hugh Hefner und Howard Hughes – Männer am Rande des Wahnsinns."

06. Mai 2008 | IRON MAN • Kritik • telepolis.de

Rüdiger Suchsland hat genau das bekommen, was er erwartet hat: "Action, ein klares Gut-Böse Schema, eine irgendwie weltbedrohliche Verschwörung und eine Materialschlacht an der Grenze zur Infantilität, die mit ihrem Klink Klank Klonk an die Kampfmaschinen aus Transformers erinnert, und an deren Ende der Superheld das Böse besiegt und die Welt gerettet hat. ... Wäre das wirklich alles, wäre es langweilig und man müsste über "Iron Man" nicht viele Worte verlieren. Doch der Film hat gleich drei starke Trümpfe, die ihn über die meisten anderen Superheldenfilme hinausheben: Er hat Intelligenz, Humor und einen der besten lebenden Schauspieler."

01. Mai 2008 | IRON MAN • Kritik • Der Spiegel

Der Blechmann mit Herz hat Andreas Borcholte nicht ganz überzeugt. "Wie Favreau den alten Vietcong-Vernichter Iron Man aus dem Kalten Krieg in die Post-9/11-Welt hievt, das ist schon ganz schön gewagt, zumal es dem Regisseur oft nicht gelingt, den humorvollen Überschwang seines Films zu zügeln. Die islamistischen Milizen in Afghanistan wirken wie Karikaturen, der ganze Komplex des globalen Waffenhandels kommt zu kurz, was dem eigentlich düsteren Szenario die Wirkung nimmt. Der Ernst der Lage geht im - nun ja - comichaften Actiongewitter unter."

30. April 2008 | IRON MAN • Kritik • Die Tageszeitung

Dirk Knipphals macht IRON MAN viel Spaß, aber der Film hat auch Tücken: Waffenschnickschnack und grimmig-bärtige Afghanen zum Beispiel. "Dieser IRON MAN nun soll die Zuschauer so richtig beeindrucken: lauterer Soundtrack, zynischerer Plot, größere Explosionen, farbigere Locations; dabei soll der Comic, der dem allem zugrunde liegt, durchscheinen, aber das Ganze soll auch als gelegentlich augenzwinkernder Actionfilm durchgehen. Dass das gelingt, liegt an Robert Downey Jr., der den Iron Man spielt."

30. April 2008 | IRON MAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Sebastian Handke versuchen die Filmemacher nicht, "die Spider- und Batman-Filme in ihrer Opernhaftigkeit zu übertrumpfen. IRON MAN ist im Gegenteil ein eher altmodischer Film, der mit seiner eleganten Mischung aus Abenteuer, Humor und Millionärsglanz eher an die Technophilie und den Optimismus der Sechziger Jahre erinnert als an die manchmal etwas bemühte Großepik jüngster Comic-Verfilmungen. Robert Downey Jr. ist nicht zuletzt wegen der Parallelen seines eigenen Lebens zu dem seiner Figur die perfekte Besetzung."

30. April 2008 | IRON MAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

IRON MAN mag ein nichtsnutziger Film sein, aber er ist es auf elegante Weise, lobt Daniel Kothenschulte. "Marvel verfilmt seinen Comic im Stil eines klassisch erzählten Spielfilms, der sich weder ein besonderes Design übergestülpt hat noch sich in Effekten verzettelt. Und der nicht für etwas anderes gehalten werden will als einen einfachen Abenteuerfilm. Nicht mal für ein Computerspiel. Der von Jon Favreau inszenierte Film ist so wohltuend langsam erzählt, dass bereits Zehnjährige - wenn sie Einlass erhalten - alle Nuancen verstehen. Aber auch schreckhafte Siebzigjährige werden der Handlung gerne folgen."

24. April 2008 | IRON MAN • Kritik • critic.de

Für Rochus Wolff ist der Film mehr als nur leidlich unterhaltsam, und das verdankt er "vor allem seinem Star, der die Widersprüchlichkeit des Charakters in einem ironischen Zucken seiner Gesichtsmuskulatur aufzulösen vermag. Regisseur Jon Favreau nimmt das auf. Die ausführlichen Sequenzen, die Stark bei der Weiterentwicklung seiner Rüstung zeigen ("Superhelden werden nicht geboren, sie werden gemacht", ist nicht umsonst der Slogan des Films), sind voll spielerischem Slapstick und brachial physischem Humor. Und wenn der IRON MAN dann schließlich zu seinen ersten Flügen aufbricht, ist das pures kinetisches Kino."

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