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YOU KILL ME

YOU KILL ME

Regie John Dahl
Kinostart 12.06.2008

Kritiken • YOU KILL ME

14. Juni 2008 | YOU KILL ME • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers ist von Ben Kingsley als trunksüchtigen Todesengel begeistert. "Ben Kingsley verleiht dem unaufgeregten Fatalismus seiner Figur äußerst glaubwürdig Gestalt. Am Anfang eine mit Wodka aufgefüllte Hülle eines traurigen Mannes, tastet sich Kingsleys Frank vorsichtig in das menschliche Leben zurück, dass er eigentlich nie hatte. ... Gerade in den brillant gespielten Paarszenen mit der ebenfalls oft sträflich unterschätzten Téa Leoni offenbart er dabei jenen betont hüftsteifen Charme, der schon 1985 die britische Komödie OZEANISCHE GEFÜHLE zu einem Kleinod humoristischen Understatements machte."

12. Juni 2008 | YOU KILL ME • Kritik • Der Tagesspiegel

Schrill nennt Julian Hanich den Film. "Dass dieser launige Film erstaunlich gut funktioniert, liegt vor allem daran, dass Regisseur John Dahl mit großer Gelassenheit vorgeht. Er rückt seine Pointen nicht stolz ins grelle Licht, sondern verweist auf sie eher mit beiläufiger Handbewegung. Schon früh in seiner Karriere hat Dahl bewiesen, dass ihm der Film Noir sehr am Herzen liegt. Mit YOU KILL ME knüpft er an Vorgänger wie KILL ME AGAIN (1989) und THE LAST SEDUCATION (1994) an, fügt aber noch eine doppelte Brise makabren Witz hinzu. Dahl zwingt somit – farblich gut abgestimmt – schwarze Serie und schwarzen Humor zur seltenen Gattung der Noir-Komödie zusammen."

12. Juni 2008 | YOU KILL ME • Kritik • Jungle World

Laut Jürgen Kiontke wird hier Saufen ausnahmsweise mal als Sucht verhandelt. "Ein Lehrfilm. Nicht nur Sozialdrama, sondern allgemeinmenschlich. Franks Drama ist kein Einzelfall. Wer Extremsituationen kennt, wird den Film zu schätzen wissen.
Ist es aber mit YOU KILL ME gelungen, eine durch Überzeichnung abgemilderte Bildsprache für diesen sozialen Grenzbereich, der durchaus seinen Platz in der Mitte der Gesellschaft hat, zu schaffen?
Leider: jein. Dem Genre gemäß greift Regisseur John Dahl in eine allzu bekannte Trickkiste. Er verordnet Frank eine tolle Frau."

17. April 2008 | YOU KILL ME • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann hat originelle und spannende Momente ausgemacht: "Streckenweise in absurder Groteske, dann in einer Romanze und mal in film-noir-Düsternis gründelnd, kann sich Regisseur John Dahl, bekannt für krasse und düstere Verwicklungen (DIE LETZTE VERFÜHRUNG, RED ROCK WEST), trotz oder gerade wegen seiner teuren Besetzungsliste nicht so recht für eine Richtung entscheiden. Ben Kingsley weiß daraus seinen eigenen Film zu machen. Er personifiziert beängstigend überzeugend den gänzlich unberechenbaren Typen, der ebenso schnell schießt wie er Sympathien einfährt."

10. April 2008 | YOU KILL ME • Kritik • critic.de

Für Birte Lüdeking verfügt der Film über ein ansehnliches Schauspieler-Ensemble, lässt dessen Potenzial aber größtenteils im Sande verlaufen. "Dem Handlungsverlauf hätten ein paar Unvorhersehbarkeiten jedenfalls gut getan. Die Erzählung pendelt unentschlossen zwischen den Schauplätzen San Francisco und Buffalo hin und her. Schildert hier ein bisschen Liebes- oder Entwicklungsgeschichte, dort etwas Gangsterdrama oder -komödie, bis auf vereinzelte amüsante Verweise auf Coppola und Hitchcock überwiegend einfallslos."

10. April 2008 | YOU KILL ME • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann hat einige originelle und spannende Momente gesehen, sich aber nicht ganz überzeugen lassen. "Streckenweise in absurder Groteske, dann in einer Romanze und mal in film-noir-Düsternis gründelnd, kann sich Regisseur John Dahl, bekannt für krasse und düstere Verwicklungen, trotz oder gerade wegen seiner teuren Besetzungsliste nicht so recht für eine Richtung entscheiden. Ben Kingsley weiß daraus seinen eigenen Film zu machen. Er personifiziert beängstigend überzeugend den gänzlich unberechenbaren Typen, der ebenso schnell schießt wie er Sympathien einfährt."

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