Inhalt • THINGS WE LOST IN THE FIRE
Als er eine Frau vor ihrem gewalttätigen Ehemann beschützen will, kommt Audrey Burkes Ehemann Brian ums Leben. Allein mit ihrem Schmerz und zwei Kindern, formt sie eine ungewöhnliche Allianz mit Jerry Sunborne, dem besten und ältesten Freund ihres Mannes. In der Hoffnung, dass er ihr über ihren Schmerz hinweghelfen kann, bittet sie den Heroinabhängigen Jerry, ihr beizustehen, und lädt ihn ein, bei ihr zu wohnen. So beginnt für sie ein tägliches Ringen mit dem Aufgeben, eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Schicksal. Und während er die klaffende Lücke in ihrem Herzen füllt, helfen ihm das Vertrauen, das sie in ihn setzt, und die ungewohnte Verantwortung als Ersatzvater bei seinem Kampf gegen die Sucht.
Crew • THINGS WE LOST IN THE FIRE
Regie: Susanne Bier
Darsteller: Benicio Del Toro, David Duchovny, Halle Berry, Alison Lohman, John Caroll Lynch ...
Verleih/Copyright: Universal Pictures
Kritik • THINGS WE LOST IN THE FIRE • 21. Mai 2008 • critic.de
Hollywood und Susanne Bier passen besser zusammen als Thorsten Funke gedacht hätte. "Wenn jemand wie Susanne Bier also dem Ruf nach Hollywood folgt, könnte daraus schnell ein Schauspieler-Drama werden, mit viel Psychologie und Zeigen-was-man-kann, eine Visitenkarte der Stars für die nächste Oscarverleihung. Ein schon oft gesehenes emotionales Malen nach Zahlen. Mit ihrem US-Debüt THINGS WE LOST IN THE FIRE ist das glücklicherweise nicht passiert. Der Film ordnet sich dem Star-System nicht unter. Biers Regie bleibt ihren europäischen Arthouse-Wurzeln treu, die Handschrift der Regisseurin bestimmt jede Szene, und die betont eben nicht die – hier durchweg großartigen – einzelnen mimischen Leistungen, sondern das komplizierte emotionale Geflecht zwischen schicksalsgeplagten Menschen."