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FLEISCH IST MEIN GEMÜSE

FLEISCH IST MEIN GEMÜSE

Regie Christian Görlitz
Kinostart 17.04.2008

Kritiken • FLEISCH IST MEIN GEMÜSE

17. April 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • Die Tageszeitung

Regisseur und Drehbuchautor Christian Görlitz spricht mit Klaus Irler über Landgasthöfe, Arte und die Jugend von Heute.

16. April 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • Der Spiegel

Laut Tobias Becker ist der Film manchmal nostalgisch und wehmütig, häufig bitter und trist. "Regisseur Görlitz sucht das Absurde im Normalen und das Normale im Absurden. Er findet das echte Leben – und das hat manchmal Charme, weil es skurril ist und komisch. Nicht schreiend lustig, aber komisch. Oft ist das echte Leben aber auch sehr uncharmant, und so sind die leichten Szenen nur Momente einer Geschichte, die nicht zum Lachen ist. Sie sind Inseln in einem Meer aus Bitterkeit und Tristesse."

03. April 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • kino-zeit.de

Abgesehen von einzelnen kleinen Ausrutschern ins Comedy-haft Überzeichnete gelingt es laut Joachim Kurz dem Regisseur "außerordentlich gut, den spröden Charme von Landgasthöfen, Schützenfesten und tristen Einfamilienhäusern am Rande der Stadt einzufangen und damit punktgenau jene Atmosphäre zwischen tiefster Tragik, nackter Verzweiflung und blanker Absurdität abzubilden, die Heinz Strunk in seinem Buch so meisterhaft geschildert hat. Kaum verändert gegenüber der literarischen Vorlage ist Fleisch ist mein Gemüse ein beinahe surreal anmutender Trip in die norddeutschen Subkulturen zwischen Suff, Depression, kleinbürgerlichem Wahnsinn und Vereinsmeierei und schmerzt in manchen Momenten richtiggehend."

31. März 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel hat sich den Film gefallen lassen. "Bemerkenswert an diesem Film sind die biographischen Anklänge an das Leben des Rowohlt-Autors Heinz Strunk; die Echtheit, mit der hier das Tingeltangelleben der Tiffanys und das von ihnen bediente Publikum gezeigt wird; die Souveränität, mit der vieles ins Ironische gehoben ist; die Balance zwischen Komik und Tragik; die Emotionalität und Intensität, mit der gespielt wird, z.B. auch von "Gurki" (Andreas Schmidt); die Wiedererschaffung der Epoche und des Milieus, von denen der Film handelt."

31. März 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • programmkino.de

Der Erfolg von FLEISCH IST MEIN GEMÜSE beruht zu einem Gutteil wahrscheinlich darauf, dass viele Leute die Provinz-Tristesse kennen, die Strunk in seinem Buch beschreibt, glaubt Volker Mazassek. "Görlitz hat eine Tragikomödie im Sinn, doch diesen Ton trifft er meist nicht, weil er Witze aus dem all zu Naheliegenden quetscht: Der Schlagzeuger ist eine Schießbudenfigur und stottert, die Schützen klappern mit ihren Orden, ein Besoffener packt bei der Polonaise die Frau vor ihm eben nicht an der Schulter. Ähnlich matt ist eine Rahmenhandlung, in der der echte Heinz Strunk sich mit einem Hirsch an der Wand (Jägermeister lässt grüßen) unterhält."

31. März 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • programmkino.de

laut Eric Horst inszeniert der Regisseur die Vorlage "als eine Reihe von Kabinettstücken, die von Strunk selbst in einer Art Kabinett im Zwiegespräch mit dem Hirsch, der schon das Buchcover zierte, kommentiert werden. Ein eigenwilliger Kunstgriff, der als Verbindungselement dient und am Schluss für gute Laune sorgt, gerade bei denjenigen, die das Buch vorher gelesen haben. Das lässt den filmischen Erzählfluss zwar manchmal rumpeln, wie die Auftritte der "Tiffanys", wird der Sache im Sinne einer Adaption aber durchaus gerecht, denn mit Comedy hat das alles nix zu tun und gerade deswegen ist es so komisch."

17. März 2008 | FLEISCH IST MEIN GEMÜSE • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film setzt auf die Popularität des Autors und traut der Story nicht, kritisiert Nadja Geer. "Dem Popmusikalischen des Buches - dem Aufgreifen und Modulieren von banal-komischen Episoden und Sprachbildern, analog zu einem Gitarrenriff oder einer Saxofoneinlage, - ist mit filmischen Mitteln nicht einfach beizukommen. Originalschauplätze und gute Darsteller reichen da nicht. Die Achtziger-Jahre-Sat.1-Satire, die Görlitz aus dem Stoff gemacht hat, wird deshalb nur demjenigen etwas sagen, der schon Buch, Hörbuch und Musical wegen der Wahrhaftigkeit und Tapferkeit des Antihelden Heinz geschätzt hat."

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