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21

21

Regie Robert Luketic
Kinostart 10.04.2008

Kritiken • 21

12. April 2008 | 21 • Kritik • Junge Welt

Tina Heldt ist enttäuscht: "Der Dialog beschränkt sich in 21 daher auch auf das für zwölfjährige Jungen Notwendige. Obwohl die meisten Protagonisten in 21 brav genialische Mathematikstudenten sind, haben sie die Lebensideale des durchschnittlichen adoleszenten Hohlkopfs: ohne allzuviel Aufwand Millionen verdienen, die Millionen für das High Life aus Party, Prostitution und Markenartikeln wieder ausgeben, mit dem "schönsten Mädchen des Jahrgangs" schlafen usw. Ansonsten haben sie nicht sehr viel zu sagen und zu tun. Geld bedeutet Freiheit; wer würde das schon bezweifeln."

10. April 2008 | 21 • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film folgt einer pädagogischen Dramaturgie von Aufstieg und Absturz, stellt Anke Westphal fest. "Wer alles gewinnt, wird alles verlieren, dafür aber die Seele retten und den Wert guter alter Freundschaften erkennen. Vorher darf aber kräftig bei Gucci und Co. geshoppt werden! Das alles ist neoliberal verklemmt, ohne Witz und Esprit, aber genau so gefiel es dem jungen US-Kinopublikum. ... Abgesehen vom Handlungsort hat 21 aber doch noch einen Pluspunkt: den Hauptdarsteller Jim Sturgess."

10. April 2008 | 21 • Kritik • Der Tagesspiegel

Freunden des Spielergenres erzählt Luketics Film nichts Neues, doch er bringt laut Katja Reimann "neuen Schwung in die Geschichte vom schnellen Geldgewinn. 21 macht Spaß: trotz – oder gerade wegen – seiner Anleihen bei früheren Spielerfilmen, wegen des perfekt harmonierenden Ensembles, wegen des super Soundtracks, und nicht zuletzt wegen der immer wieder verführerischen Gaukelei, dass es irgendwie doch ganz einfach sein könnte, im Casino ein paar Millionen abzustauben."

03. April 2008 | 21 • Kritik • critic.de

Für einen Gute-Laune-Film wird hier recht viel über Geldsorgen geredet, stellt Maurice Lahde fest. "Man sollte diesem harmlosen Film natürlich nicht zu viel Ambition andichten. Doch immerhin gibt diese Lesart den zahlreichen Nebenhandlungen (es gibt sogar noch ein paar mehr), die den Hauptplot um den Casino-Beutezug erheblich ausbremsen, eine Funktion, ebenso der ziemlich langatmigen Exposition um Jacks Stipendium. So wird aus 21 ein zwar allzu unbekümmerter, aber dafür auch recht pathosfreier Film über die Frage, wie man trotz schlechter Startbedingungen seine Bewerbungsmappe ausschmückt. Die zu erwartende moralische Kehrtwendung, wonach am Ende angeblich doch der Ehrliche siegt, wird nur vorübergehend angetäuscht."

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