Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

UNTRACEABLE

UNTRACEABLE

Regie Gregory Hoblit
Kinostart 03.04.2008

Kritiken • UNTRACEABLE

03. April 2008 | UNTRACEABLE • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling vermisst den klaren thematischen Fokus. "Damit ist wenig gesagt, aber billig moralisiert und das eigentliche Problem ausgeschlossen. Im Zentrum der Geschichte harrt eine Frage der Beantwortung - die nach der Lust daran, "das Leiden anderer zu betrachten", um Susan Sontags letzten großen Essay zu zitieren. An diesem Thema wollte sich der Regisseur offenbar nicht verheben. Damit ist sein Film selbst Teil des Problems, das er hätte behandeln können."

03. April 2008 | UNTRACEABLE • Kritik • telepolis.de

UNTRACEABLE ist, gerade was seinen Blick auf das Internet und die in ihm durchgeführten und durch es möglichen Verbrechen angeht, ein recht reaktionärer Film, stellt Stefan Höltgen fest. "Ängste vor allem vor dem Web 2.0 werden geschürt, ist es doch letztlich die sich in den zynischen Kommentaren der Webseitenbesucher ausdrückende moralische Indifferenz, die der Film anzuprangern scheint. Doch die Geschichte des Serienmörderfilms ist so reich an kulturpessimistischen Beimengungen, dass es zu kurz gedacht wäre, in UNTRACEABLE daraus eine Tendenz oder sogar eine politische Haltung ableiten zu wollen. Vielmehr nutzt der Film das Unbehagen gegenüber dem "Mitmach-Web", das zeitweilig in den Feuilletons und an den Stammtischen wahrnehmbar ist, um es mit seiner Serienmord-Geschichte zu amalgamieren."

27. März 2008 | UNTRACEABLE • Kritik • critic.de

Moralisch fragwürdig findet Martin Gobbin den Film. "UNTRACEABLE ist ein auf den Mainstream ausgerichteter Unterhaltungsfilm, der sich weder einer ernsthaften Untersuchung gesellschaftlicher Fragen widmet, noch eindeutig auf den Splatter-Bereich abzielt. So bleibt letztlich ein durchaus spannender, wenn auch dramaturgisch konventioneller Thriller, der sowohl Spuren von Kulturkritik als auch des Exploitation-Films aufweist. Hartgesottene Suspense-Freunde dürften ihren Gefallen daran finden."

13. März 2008 | UNTRACEABLE • Kritik • kino-zeit.de

Markus Fritsch sah einen "gut gemachten Thriller über Voyeurismus und Schadenfreude im Internet. Die Spannungskurve wird vom ersten Plot Point, dem Entdecken der Internetseite, bis zum Schluss aufrecht behalten. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, so haben die Drehbuchautoren Robert Fyvolent, Mark R.Brinker und Allison Burnett so manche überraschende Wendung eingebaut. Der Zuschauer wird schon relativ früh mit der Identität des Killers bekannt gemacht, doch das führt nicht dazu, dass die Spannung merklich nachlässt."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,54194