Inhalt • SPEED RACER
Speed Racer ist der geborene Rennfahrer. Als mustergültiger Junior hält Speed treu zu dem Rennstall, den sein Vater Pops Racer als Familienunternehmen leitet. Als Speed ein sehr Angebot von Royalton Industries ausschlägt, bringt er nicht nur den Firmenchef gegen sich auf, sondern entdeckt dabei auch ein Geheimnis: Bei den wichtigsten Rennen wird der Sieg von einer Handvoll skrupelloser Industrieller vorab ausgehandelt. Falls Speed nicht zu Royalton wechselt, wird Royalton dafür sorgen, dass der Mach 5 die Ziellinie nie mehr erreicht. Speed kann sein Familienunternehmen nur retten, wenn er Royalton mit den eigenen Waffen schlägt...
Kritik • SPEED RACER • 08. Mai 2008 • Der Tagesspiegel
Naiv, kitschig, laut – und rauschhaft nennt Sebastian Handke den Film. "Die Regeln der Physik sind außer Kraft, Perspektiven dehnen, stauchen und krümmen sich, überall strahlt und blinkt es, Fahrspuren lösen sich im Pixelnebel auf. Die Kamera fliegt ohne Widerstand durch eine phantastische Szenerie, getaucht in ein knallprallbuntes Farbfeuerwerk: Ein maßloser Film ohne Körnung und Textur, ein explodierendes Kaleidoskop mit übersättigten Farben und überhöhten Kontrasten – es ist Kinetik pur. ... Spaßbremsen werden einwenden: die Handlung sei dünn, die Dialoge schlicht, die Charaktere flach. Aber ja doch, genau so muss das sein! Hier zählen Spaß und Rausch allein."