| Regie | Alek Keshishian |
| Kinostart | 13.03.2008 |
Als eine zugleich charmante wie sarkastische Wendung erscheint es Carmen Böker, "dass LOVE & OTHER DISASTERS inszeniert ist als romantische Komödie, die sich zugleich lustig macht über die Künstlichkeit des Genres. Diese Distanz teilen auch die Protagonisten, die "Notting Hill" gucken und sich über die Klischees darin amüsieren - und gleichzeitig wissen, dass ihre großen Erwartungen nicht gerade weit weg vom Kino-Klischee sind, was im Umkehrschluss auch ihr Leben verfilmungsfähig macht."
Nichts ist schwerer zu inszenieren als Leichtigkeit, stellt Maurice Lahde fest und dies fehlt der Komödie. "Irgendwie will sich die Beschwingtheit, die der Score fortwährend behauptet, nie so recht einstellen. Dass sich die Story größtenteils auf ausgetretenen Pfaden bewegt, kann man dem Film zwar nicht zum Vorwurf machen, die Variation des Immergleichen ist ja gerade ein Reiz des Genres. Allerdings besteht die Kunst darin, das Immergleiche stets aufs Neue unverbraucht und frisch erscheinen zu lassen. Die meisten Szenen des Films wirken jedoch wie das routinierte Abarbeiten bewährter Standards, das Darstellerensemble erscheint vor allem redlich bemüht."