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8 BLICKWINKEL

8 BLICKWINKEL

Regie Pete Travis
Kinostart 28.02.2008

Kritiken • 8 BLICKWINKEL

02. März 2008 | 8 BLICKWINKEL • Kritik • telepolis.de

8 BLICKWINKEL ist ein anständiger Action-Thriller, der einem während des Films keine Zeit lässt, über Fragen der Handlungslogik und seine ideologischen Beilagen nachzudenken - zum Glück, meint Rüdiger Suchsland. "Die Handlung ist alles in allem gewiss hanebüchen - aber das ist sie in 24 auch. Also no hard feelings bitte - es geht in diesem Film nirgendwo um Abbildrealismus, sondern um die Schilderung eines Gefühlszustandes in dem sich Panik, Bedrohung und Entschlossenheit zum Gegenhalten mit der Erkenntnis mischen, dass wir heute wieder in einer Welt leben, in der alles, auch das Schlimmste, möglich ist."

29. Februar 2008 | 8 BLICKWINKEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke entdeckt folgendes: "Ein Konzept wie dieses führt selten zu einem guten Film. Ein packendes Kinoerlebnis wäre dabei durchaus drin gewesen: In seiner ersten Hälfte ist 8 BLICKWINKEL ein interessanter Thriller mit zeitgemäßer Action-Choreografie und einigen reizvollen Überraschungen. Dann wird das Prinzip aufgeweicht und der Film gerät völlig aus der Spur. Die Kamera springt von einer Figur zur nächsten; die Handlung – von haarsträubenden Zufällen getrieben – wird bis zur Lächerlichkeit unglaubwürdig. 8 BLICKWINKEL scheitert an dem Versuch, Dynamik zu entfesseln, weil er mit den eigenen Regeln nicht streng genug ist."

28. Februar 2008 | 8 BLICKWINKEL • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl empfiehlt, "genau mitzuzählen, wie viele Blickwinkel schon absolviert sind - denn nur so erschließt sich die pessimistische Pointe. In politischer Hinsicht geben sich die Filmemacher alle Mühe, so unspezifisch wie möglich zu bleiben: Der Auftritt des Präsidenten dient einer Initiative der Vertrauensbildung im Kampf gegen den Terrorismus. Die Attentäter sind zwar auf fast alle Eventualitäten vorbereitet, nur über ihre Motive ist eher wenig zu erfahren. Es geht ausschließlich um eine formale Thrillerübung, die zugleich eine politische Lehrstunde in medialer Inszenierung ist, aber auch ein Schulbeispiel dafür, wie das US-amerikanische Kino in seinen eigenen Konventionen gefangen steckt."

28. Februar 2008 | 8 BLICKWINKEL • Kritik • Neue Züricher Nachrichten

Unzimperlich greift der Film real existierende Ängste auf, aber er stellt sie nicht zur Diskussion, meint Jürg Zbinden. Der Film "ist am Ende leider nicht mehr als ein aufgeblasenes Fernsehformat, die Figuren sind austauschbar. Zum Beispiel verabschiedet sich Sigourney Weaver unentschuldigt und ohne weitere Erklärung aus dem Thriller, dafür rennt der eher behäbig wirkende Forest Whitaker den trainierten Sprintern aus dem Stand hinterher wie ein äthiopischer Wunderläufer. Das Spiel mit den verschiedenen Blickwinkeln entwickelt für eine Weile seinen Reiz, dann aber übernimmt man sich und spult die zweiten fünfundvierzig Minuten in einer Mischung aus "24" und BOURNE IDENTITÄT in allzu hohem Tempo ab."

17. Februar 2008 | 8 BLICKWINKEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Laura Wieland war bei der Vorstellung des Films in Berlin dabei. Dennis Quaid promotet den Film.

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