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JOHN RAMBO

JOHN RAMBO

Regie Sylvester Stallone
Kinostart 14.02.2008

Kritiken • JOHN RAMBO

17. Februar 2008 | JOHN RAMBO • Kritik • telepolis.de

Peter V. Brinkemper sah einen seriösen und keineswegs von Gewalt strotzenden Film im Stil der 80er. "Das Überraschende an diesem vierten RAMBO ist die aktuelle straffe Verbindung von Engagement, Dokumentation und Fiktion. Stallone hat sich kundig gemacht, seinem erneuten Kriegsabenteuer authentisches, aber bisher beim breiten Publikum unbekanntes Unterfutter zu geben. ... In ruhigem, souveränem Erzähltempo gibt der Regisseur Stallone dem Protagonisten Rambo und seinen Partnern und Gegnern einen zunächst weitmaschigen Spielraum, bevor die Verstrickung in Gewalt und Rettung immer engere Schleifen vorschreibt."

15. Februar 2008 | JOHN RAMBO • Kritik • Der Tagesspiegel

Kai Müller entdeckt wieder den "vertraut-einsilbige Rambo-Ton, die schiefe Visage, der abfällige Blick. Der zweite Teil des Films ist besser. Da gibt es keine Dialoge mehr. Stattdessen: das große Einmaleins der Gefangenenbefreiung. Mürrisch und mit bewährter Brutalität räumt Rambo den birmesischen Dschungel auf. ... Stallone weist als sein eigener Regisseur in Interviews eifrig auf die Menschenrechtsverletzungen der birmesischen Militärregierung hin, die seit einem halben Jahrhundert Völkermord betreibe. Noch immer suchen der müde Krieger Rambo und sein Hollywoodstar nach den richtigen Gründen, um einen Krieg zu führen."

14. Februar 2008 | JOHN RAMBO • Kritik • Berliner Zeitung

Selten hatte Peter Uehling "im Actionfilm derartig den Eindruck, dass damit die Welt nicht gerettet und nicht zum Besseren bekehrt wurde. Nach dem Teilsieg bleibt nur der Rückzug, die Birmanen werden nachrücken. Das scheinbar schlichte, idyllische Ende kann man auch sehr resignativ lesen: Hass und Gewalt sind in der Welt, und, ja, es gibt Probleme, die sind mit Gewalt lösbar. In einer Situation, in der von der Bundeswehr Kampfbeteiligung in Afghanistan gefordert wird, passt der Film wie die Faust aufs Auge. Da geht ein erschrockener Ruck durch Deutschland."

14. Februar 2008 | JOHN RAMBO • Kritik • Frankfurter Rundschau

Auch wenn Sylvester Stallone seine Figur nicht mit einer neuen Idee beleben kann, so bringt er sie doch immerhin auf den neuesten Stand der Splatter-Technik, schreibt Michael Kohler. "Bei den Schlachtszenen regnet es Blut aus zerfetzten Leibern, etliche Köpfe platzen wie Bruchglas unter der Wucht der Projektile: Krieg ist in JOHN RAMBO die Hölle, und die Effektteufel feiern Polterabend. Trotz dieser furchtbar anschaulichen Grausamkeit ist Stallones Film näher an einer Trash-Parodie auf Francis Ford Coppolas APOCALYPSE NOW als an einer Fortsetzung von Mel Gibsons APOKALYPTO."

13. Februar 2008 | JOHN RAMBO • Kritik • Der Spiegel

Der ultrabrutale Kriegsfilm spielt zwar im Dschungel von Burma, spiegelt aber den Retro-Zeitgeist an der Heimatfront wider, schreibt Andreas Borcholte. "Stallone macht nicht den Fehler, das Konzept der Filmreihe von den Füßen auf den Kopf zu stellen. Geschliffene Dialoge und reflektierende Antikriegsrhetorik sucht man immer noch vergebens - man würde sie im Kugelhagel und Kanonendonner, die die Handlung über weite Teile bestimmen, ohnehin nicht hören. ... Der Rambo von 2008 wird nicht von nationalen Interessen gelenkt, aber er ist eben auch kein Erzengel, der die Gräueltaten der Menschheit mit göttlichem Feuer bestraft. Er ist wieder - und immer noch - jener zynische, sich selbst genügende Einzelgänger."

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