Inhalt • JOHN RAMBO
John Rambo hat sich in den Norden Thailands zurückgezogen, wo er als Skipper auf dem Salween-Fluss arbeitet. Er greift wieder in den Kampf ein, als sich in den Flüchtlingslagern einiges ändert. Rambo will zwar von Gewalt und Konflikten nichts mehr wissen, weiß aber, dass er gebraucht wird: Er erklärt sich bereit, Söldner flussaufwärts in das Kriegsgebiet zu führen. Es wird ein Abstieg in die Hölle auf Erden.
Auch wenn Sylvester Stallone seine Figur nicht mit einer neuen Idee beleben kann, so bringt er sie doch immerhin auf den neuesten Stand der Splatter-Technik, schreibt Michael Kohler. "Bei den Schlachtszenen regnet es Blut aus zerfetzten Leibern, etliche Köpfe platzen wie Bruchglas unter der Wucht der Projektile: Krieg ist in JOHN RAMBO die Hölle, und die Effektteufel feiern Polterabend. Trotz dieser furchtbar anschaulichen Grausamkeit ist Stallones Film näher an einer Trash-Parodie auf Francis Ford Coppolas APOCALYPSE NOW als an einer Fortsetzung von Mel Gibsons APOKALYPTO."