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SLEEP DEALER

SLEEP DEALER

Regie Alex Rivera

Kritiken • SLEEP DEALER

14. Februar 2008 | SLEEP DEALER • Kritik • Die Zeit

Einen außergewöhnlichen Film sah Stefanie Büther. "Ungewöhnlich schon deshalb, weil er als klassischer Science-Fiction-Film nicht unbedingt zum typischen Berliner Festivalrepertoire gehört. Erstaunlich aber auch, weil sein Zukunftsszenario sich von der Wirklichkeit nur einen Schritt weit entfernt. ... Wie in vielen Filmen dieses Genres liegt die Stärke von Sleep Dealers weniger in einem raffinierten Plot, als vielmehr in seiner visionären Kraft. Der Film denkt die Zukunft eines globalisierten Arbeitsmarktes konsequent zu Ende: Wenn heute längst alle Arten von Dienstleistungen in Billiglohnländer ausgelagert werden, ist es vielleicht nur noch ein kleiner Schritt bis hin zur Auslagerung auch der mechanischen Arbeit."

13. Februar 2008 | SLEEP DEALER • Kritik • festivalblog.de

Etwas klapprig werden die Konflikte hier laut Christian Westheide gebastelt. "Seltsames Ding, eine reel wirkende Zukunftsvision, die Spezialeffekt angemessen Lo-Fi, aber klapprige Story und Dramaturgie. Memo als Mischung von Luke Skywalker und dem Landei in der Stadt ist ganz lustig, und Luz als verdorbene Großstadtkünstlerin ganz moderner Art auch irgendwie. Aber der reumütige Soldat aus Amiland und dann die große Wasserbefreiung und Rückkehr zu den Wurzeln wirken dann doch ein wenig bemüht."

11. Februar 2008 | SLEEP DEALER • Kritik • kino-zeit.de

Der Film basiert auf einer ziemlich ausgefeilten Idee, nur wird er ihr leider weder inhaltlich noch stilistisch gerecht, kritisiert Katrin Knauth. "Riveras Science-Fiction-Film ist eine sehr satirische Betrachtung des amerikanischen Einwanderungsproblems. Denn aus Mexiko gesteuerte Roboter haben nicht nur den Vorteil, dass sie billig sind, sondern das die Arbeiter auf ihrer Seite der Grenze bleiben. Die Science-Fiction-Effekte, mit denen Rivera arbeitet, sehen allerdings nicht sehr gut aus, vor allem immer dann, wenn die Leinwand einem Computerspiel ähnelt."

10. Februar 2008 | SLEEP DEALER • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald schreibt über den Film: "Flirrende Bilder aus Tijuana wechseln ab mit den in fahles Neonlicht getauchten Impressionen vom Arbeitsplatz Memos, wo Hunderte ausgebeutet werden. Dass und wie man da heraus kommen kann, deutet das fast anachronistisch klassenkämpferische Happy End der düsteren Zukunftsvision an."

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