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WONDERFUL TOWN

WONDERFUL TOWN

Regie Aditya Assarat
Kinostart 27.11.2008

Kritiken • WONDERFUL TOWN

28. November 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • Die Tageszeitung

Für Ekkehard Knörer ist der Film für den Weltkinomarkt gemacht. "Was Aditya Assarat wirklich kann und wohl auch wirklich will, wird dagegen am ehesten in jenen Szenen von WONDERFUL TOWN deutlich, in denen er sich dem Genre des Thrillers nähert. Wie er die Gewalt aus dem Nichts kommen lässt, wie er den Umschlag des Alltäglichen ins Bedrohliche inszeniert: Das macht er, denkt man, niemandem nach. Hier ist er bei sich. Und, natürlich, er ist ein großes Talent. Das sieht man auch in seinem Debüt. Er hat nur die eigene Stimme noch nicht gefunden. Unglücklicherweise verstellt er sich mit WONDERFUL TOWN erfolgreich und gut."

27. November 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann ist überaus angetan von dem kleinen Film. "Dass diese Liebe dann nicht sein, nicht leben darf und in einem seltsam unvermittelten Showdown brutal beendet wird, das ist fast schon zu viel Krimi, zu viel Handlung für diesen sonst so außergewöhnlich gut getakteten Film. Aber die ruhigen Bilder, die gedämpften Farben, die kühlen, sanften Jazz-Gitarrenklänge von Zai Kuning und Koichi Shimizu, die vergisst man nicht."

02. November 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • programmkino.de

Laut Michael Meyns übertreibt Filmemacher Aditya Assarat bisweilen "mit dem im Weltkino, im Festivalkino seit Jahren so beliebten Minimalismus, in dem er seine Geschichte erzählt. Es ist ein schmaler Grad zwischen fast leeren, streng komponierten Bildern, die in ihrer Summe auf subtile Weise viel erzählen und solchen, die einfach leer bleiben und prätentiös wirken. Hier zeigt sich das Problem vieler gerade junger Regisseure, die dem Stil ihrer Vorbilder nacheifern, ihn aber (noch) nicht völlig beherrschen."

30. Oktober 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Dicht nennt Martin Girod das Debüt. "Geschickt umgeht der Regisseur die weltweit verbreiteten Katastrophenbilder. Gerade das scheinbar so Normale, verbunden mit den Hoffnungen einer sich entwickelnden Liebesbeziehung, lassen die unter der fast idyllischen Oberfläche lauernden verheerenden Auswirkungen umso stärker auf uns wirken. Die düsteren Bilder, manchmal irritierende Blickwinkel und die intensive (wenn auch gar konventionell eingesetzte) Musik schaffen eine immer beklemmendere Atmosphäre."

09. Februar 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • Die Zeit

Leider hält der Film nicht, was er anfangs verspricht, meint Carolin Ströbele. "Assarat beschreibt dieses Phänomen sehr treffend. Doch, und darin liegt die große Schwäche seines Films: Er kommt über die schlichte Beschreibung nicht hinaus. Er deutet vieles an, führt aber kaum etwas aus. All die unheilvollen Vorzeichen - die klaustrophobische Stimmung im Hotel, die unheimliche Motorradgang, die das Liebespaar verfolgt – stehen für sich und verleihen dem Film keine Kontur. Selbst die beiden Hauptfiguren verharren reglos in ihrer Liebesgeschichte."

08. Februar 2008 | WONDERFUL TOWN • Kritik • kino-zeit.de

Eine sich im Schneckentempo entfaltende Liebesgeschichte sah Katrin Knauth. "Von Anfang an strahlt der Film eine geheimnisvolle Aura aus, eine seltsame Ruhe, die ein herannahendes Unglück ganz subtil verspüren lässt. Als Ton einmal ein vom Tsunami zerstörtes Haus betritt, ruft ihm ein Bauarbeiter zu, dass es dort spuke. Es lässt einem irgendwie das Gefühl nicht los, dass es an diesem Ort nicht mit rechten Dingen zugeht. Was verbirgt sich hinter der Kulisse? Unter der Oberfläche? Diese Geheimnistuerei ist in allen Elementen des Films wiederzufinden: bei den Figuren, den Schauplätzen, der Handlung."

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