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CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU

CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU

Regie Neil Young
Kinostart 10.07.2008

Kritiken • CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU

11. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Die Tageszeitung

Die Notwendigkeit einer weiteren Crosby-Stills-Nash-&-Young-Reunion lässt sich für Andreas Busche nur aus den unmittelbaren Umständen ersehen. "An ihnen zeigt sich aber erneut, wie wenig Musik heute noch als sinn-und identitätsstiftende Erfahrung taugt. Auch die Songs von Crosby, Stills, Nash & Young sind nicht davor gefeit, zu Schunkelhits degradiert zu werden, deren politische Message nicht mehr als ein störendes Rauschen bleibt. Die Musik sei ja immer noch ganz toll, sagt ein frustrierter Zuschauer sinngemäß - aber die Texte? Dem rauschhaften Gemeinschaftsgefühl tut das keinen Abbruch."

10. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Der Tagesspiegel

Bodo Mrozek sah "ein Tableau der Pop- und der Protestgeschichte, bis man die Bilder kaum noch auseinander halten kann. Höhepunkt des Filmes ist ein Konzert in Atlanta, bei dem Young den Präsidenten auffordert, seinen Krieg zu beenden. Ein Teil des Publikums verlässt erbost den Saal. ... DéJà VU, der Film kommt vor allem viel zu spät. Bei der Betrachtung der Kampagne muss man unwillkürlich an eine aktuellere Kampagne denken: die des Kandidaten Barack Obama. Die Angriffe auf den Präsidenten Bush wirken schon jetzt veraltet."

10. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist etwas enttäuscht: "Diese Idee hat einerseits etwas von Konzeptkunst, anderseits aber auch von einem Bekehrungsversuch. In jedem Fall zieht sie den Film herunter auf die Form einer Fernsehreportage, selbst wenn es die Parodie einer solchen sein wollte. Sehenswert ist er dadurch nicht weniger: als ernsthafter Versuch, die eingerostete dokumentarische Form der "Rockumentary" zu erneuern."

03. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • film-dienst 14/2008

Frank Mehring sah "ein spannungsreiches Panoptikum aus Konzertausschnitten, Interviews mit Konzertbesuchern, Clips aus Nachrichtenprogrammen, Entertainment Shows, dem satirischen Colbert-Report und Kommentaren aus Zeitungen. ... Sich der Diskrepanz zwischen ästhetischer Attitüde und politischer Haltung in der Phase übersteigerten Patriotismus’ zu stellen, mag unbequem erscheinen; der Konzertfilm buchstabiert das Konfliktfeld von verklärtem Protest und mutigem Widerspruch in der Gegenwart eindrücklich durch. Gleichzeitig macht Neil Young keinen Hehl daraus, dass er mit suggestiven Schnitten und der selbst erschaffenen Musikgeschichte ein patriotisches Produkt vorlegt, das Dissens und Protest propagandistisch vermittelt."

01. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • epd-film

Das Peacezeichen hängt immer noch über der Bühne. Doch auch wenn CSNY an ihre große Zeit anknüpft, laut Rudolf Worschech können sie "das Rad nicht zurückdrehen. Auch optisch nicht. Den "glatzköpfigen Hippiemillionären", wie es in einem Artikel heißt, sieht man ihr Durchschnittsalter von 62 Jahren durchaus an, und so mancher Bauch muss durch ein weites Hemd kaschiert werden. Das hat indes etwas Grundsympathisches, weil man merkt, dass diese Altrocker den Jugendkult und Körperwahn rüstiger Poprentner à la Rolling Stones nicht mitmachen. Aber rocken können sie immer noch."

01. Juli 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • epd-film

Frank Arnold unterhält sich mit Neil Young.

30. Juni 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns entdeckt ein2n "Sinneswandel, der aus Anhängern Bushs vehemente Kriegsgegner gemacht hat. Die Musik von Crosby Stills Nash & Young spielt im Film selbst kaum eine Rolle, Aufnahmen der Konzerte machen nur einen geringen Teil des Films aus. Im Endeffekt ist CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DéJà VU also weniger Konzertfilm als die Zustandsbeschreibung einer zutiefst verunsicherten Nation, in der immer mehr an die Ära der späten 60er Jahre erinnert, die immer deutlicher die Parallelen zwischen den Vietnamkrieg und dem Irakkrieg erkennt."

30. Juni 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Engel ist das Musik- und Bildmaterial "eindrucksvoll zusammengestellt, die Kommentare und Zitate stehen dem in nichts nach. Welche Stellung er politisch bezieht, ist natürlich jedem einzelnen überlassen. Aber übersehen und übergehen kann man dieses Dokument nicht. Die Mehrzahl der Menschen scheint mit CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DéJà VU übereinstimmen und begrüßen, dass es diesen Film gibt.

09. Februar 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Die Tageszeitung

Diedrich Diedrichsen schreibt über eine Mischung aus Emotion, Musik, Bildern, Fernsehen und Körpern. Ein "erforschendes Filmtagebuch, einer sich selbst moderierenden Michael-Moore-Nummer und großzügiger Bereitstellung von Zeit und Filmmaterial für alle Beteiligten. Neben all den Aktivisten, Veteranen und Witwen dürfen auch die Rechten reden. Und es wird viel geweint. Die Aufgabe der Kunst, so sagt es David Crosby apodiktisch, sei es, die Leute etwas fühlen zu lassen, egal was. Fühlen - genau das machen die Leute hier."

09. Februar 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad schreibt über die Pressekonferenz mit Neil Young.

08. Februar 2008 | CROSBY, STILLS, NASH & YOUNG - DÉJÀ VU • Kritik • Der Tagesspiegel

H. P. Daniels ist begeistert: "Trotz etlicher Rückblenden in die alten Hippie-Zeiten der 60er, SplitScreen-Parallelen zu den Protestbewegungen von damals, wird hier keine lahme Altherren-Nostalgie-Oldie-Tour geboten, sondern vier mehr oder weniger dicke, mehr oder weniger weißhaarige Musiker voll frischer Energie und Leidenschaft in Höchstform. Der Film erzählt nicht nur die Geschichte einer Band, sondern auch die ihrer Fans und deren höchst unterschiedliche Reaktionen auf die Antikriegs-Haltung der Musiker."

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