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MIRIKITANIS KATZEN

MIRIKITANIS KATZEN

Regie Linda Hattendorf
Kinostart 28.02.2008

Kritiken • MIRIKITANIS KATZEN

01. März 2008 | MIRIKITANIS KATZEN • Kritik • Berliner Zeitung

Befremdlich findet Christina Bylow den Protagonisten. "Hattendorfs Film ist die späte Rehabilitation eines zeitlebens Ausgestoßenen und, verschränkt mit Fernsehbildern der Paranoia in den Tagen nach dem 11. September, ein präzises Zeitdokument: Arabisch wirkende Amerikaner werden festgenommen; George W. Bush redet von "racial profiling", während Mirikitami gleichmütig vor dem Fernseher sitzt, eine faltige Gesichtslandschaft mit Augen, die schon alles gesehen haben und sich nur noch den inneren Bildern zuwenden."

28. Februar 2008 | MIRIKITANIS KATZEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Geschichte einer persönlichen Annäherung, ein faszinierend dicht gewebtes Geflecht aus historischen Spiegelungen und motivischen Querbezügen sah Silvia Hallensleben. "Nur die manchmal heftig überzuckerten Streicher- und Pianoklänge und die besonders gegen Ende gewaltsame dramaturgische Zurichtung auf das Erzählmuster Erfolgsgeschichte sind unnötige Zugeständnisse an den amerikanischen Mainstream-Geschmack. Andererseits wäre es arg fundamentalistisch, sich einem vom Leben geschriebenen Happy End aus filmästhetischen Gründen zu verweigern."

15. Februar 2008 | MIRIKITANIS KATZEN • Kritik • kino-zeit.de

Marie Anderson ist begeistert: "Ohne Pathos und mit wachsender Intensität tastet sich die Dokumentation MIRIKITANIS KATZEN, die im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt wird, an das komplexe Schicksal des alten Künstlers heran, dessen Zusammenleben mit der Regisseurin sich nicht immer harmonisch gestaltet, doch letztlich für beide einen Gewinn an erfreulichen Perspektiven und Konsequenzen nach sich zieht, zu denen selbstverständlich auch dieser bemerkenswerte Film gehört."

07. Februar 2008 | MIRIKITANIS KATZEN • Kritik • progammkino.de

Manchmal ist der Zufall der beste Drehbuchautor, bemerkt Michael Meyns. "Die Folgen, die das Erlebte auf Mirikitani hatte, die Erfahrung als Bürger einer Nation seiner Rechte entzogen zu werden, zeigen sich in Kleinigkeiten. Einem grundsätzlichen Misstrauen in staatliche Organisationen, seiner Entscheidung jenseits der Gesellschaft zu leben, seine Verschlossenheit, die selbst Hattendorf nur in Momenten durchbrechen kann. All das macht MIRIKITANIS KATZEN zu dem eindrucksvollen Dokument eines Einzelschicksals, in dem sich vielfältige gesellschaftliche Entwicklungen und Missstände spiegeln."

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