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LAUF UM DEIN LEBEN

LAUF UM DEIN LEBEN

Regie Adnan G. Köse
Kinostart 24.04.2008

Kritiken • LAUF UM DEIN LEBEN

24. April 2008 | LAUF UM DEIN LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Der atemlose Einstieg in die Geschichte verspricht laut Julia Teichmann viel. "Die Rückblende in Niedrigs Drogenkarriere macht den Hauptteil des Films aus; und ein wenig wird der Zuschauer um das Ende betrogen, um Niedrigs Sieg über sich selbst, seine Erfolge als Ironman. Die Drogen, der Rausch werden lehrfilmartig als böse dargestellt, es ist nicht ersichtlich, wie sehr die Leiden und eben auch die Freuden der Sucht verwandt sind mit Himmel und Hölle des Extremsports."

24. April 2008 | LAUF UM DEIN LEBEN • Kritik • Neues Deutschland

Leider ist gerade die gelungene Sucht-Inszenierung zugleich auch der Schwachpunkt des Films, kritisiert Mark Wolter. "Zu lange hält sich Köse im Drogensumpf auf und verliert so das eigentlich Bemerkenswerte der Geschichte Niedrigs aus den Augen – die Wandlung des Junkies zum Hochleistungssportler, so wie es der Untertitel verspricht. Der Neubeginn geht unter, Entzug und die Entscheidung für den Sport werden mit einer Gruppensitzung und ein paar Trainingsläufen abgetan. Kaum Platz finden Selbstzweifel, Rückschläge und die eigentliche Motivation."

22. April 2008 | LAUF UM DEIN LEBEN • Kritik • Der Spiegel

Steffen Gerth sah ein packendes Anti-Drogen-Plädoyer mit viel Moral und Ruhrpottkolorit. "Drogen sind böse, böse, böse – diese holzschnittartige Belehrung ist die Botschaft von LAUF UM DEIN LEBEN. 27 Jahre nach dem Film WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO gibt es wieder einen großen deutschen Anti-Drogen-Film im Kino. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist: "Christiane F." war besser. Damals sang im Film David Bowie, heute singen Extrabreit und die Achtziger-Funpunks United Balls ihr "Pogo in Togo"."

17. April 2008 | LAUF UM DEIN LEBEN • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz ist nicht ganz überzeugt: Die eigentliche Motivation, sich solchen unvorstellbaren Quälereien auszusetzen, wird "niemals wirklich deutlich wird, so dass man sich an dieser Stelle eine stärkere Akzentuierung seitens des Drehbuchs gewünscht hätte. Sehenswert ist vor allem Max Riemelt, der sich heimlich still und leise zu einer der Schauspielhoffnungen für die Zukunft entwickelt. Seine Darstellung des Triathleten Andreas Niedrig ist so beeindruckend anzuschauen, dass man das Gefühl nicht loswird, hier nicht nur dem beeindruckenden Weg eines Triathleten zuzuschauen, sondern auch Zeuge einer ebenso beeindruckenden schauspielerischen Entwicklung zu sein."

06. Februar 2008 | LAUF UM DEIN LEBEN • Kritik • programmkino.de

Wer selber Sportler ist und Lust auf die Darstellung eines sicherlich filmreifen Lebens hat, wird bei der eindeutig zu kurz kommenden sportlichen Entwicklung enttäuscht sein, stellt Thomas Volkmann fest. "So sensationell die Geschichte als solche also klingt: letztendlich scheint sich der Film doch nur – und diesen Vorwurf macht Andreas Niedrig in seinem Buch auch zahlreichen Medien und Talk-Shows – für die Drogenstory und seine eigene Kinorealität zu interessieren. Damit aber bleibt die Parabel eines Lebens, das im Moment der größten Niederlage die Kraft für einen großen Sieg schöpfte, irgendwie belanglos."

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