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FREI NACH PLAN

FREI NACH PLAN

Regie Franziska Meletzky
Kinostart 06.03.2008

Kritiken • FREI NACH PLAN

06. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist enttäuscht. "FREI NACH PLAN ist allerdings ein Feel-Good-Movie - wie so viele Filme, in denen es allen schlecht geht. All die herrlichen Katastrophen! Nichts wäre dagegen einzuwenden, genauso wenig wie gegen einen Frauenfilm, der seine Männer zu handzahmen - sprich: sexuell verfügbaren - Statisten degradiert. Aber die Schwächen sind doch unübersehbar. Man sieht hervorragende Darstellerinnen in nicht ganz so hervorragenden Rollen. Und man sieht Bilder, die man eigentlich nie wieder sehen wollte. Ist es wirklich der innigste Wunsch frei fühlender Frauen, Arme schwenkend und grölend im Stehen Cabrio zu fahren? Oder braucht es das nur für den Trailer?"

06. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen Paradeplot für das Schauspielerinnentrio Corinna Harfouch, Dagmar Manzel und Kirsten Bloch hat Christina Tilmann ausgemacht. "Es ist ein subtiles Spiel von Kontrolle und Ausbruch, das sich in diesem Frauenkräfte-Parallelogramm abspielt. ... Es liegt etwas bleiern Freudloses über dem Film, das den Verdacht nährt, dass die Regisseurin zu sehr die Kontrolle behalten hat, wie die älteste Schwester Iris. Etwas mehr Witz und Lebensfreude hätte man diesen Powerfrauen zugetraut."

06. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • Neues Deutschland

Die Geschichte, die mit manchmal etwas bemüht erscheinender Komik erzählt wird, dehnt sich ein bisschen, kritisiert Marion Pietrzok. "Die Tragfähigkeit des Plots – das mehr schlecht als recht gelingende Zusammenbringen schon lange loseliegender Familienbande anlässlich einer Familienfeier – wirkt etwas schwach. Das zu verschmerzen, tragen neben den hervorragenden Darstellerleistungen die zum Geschehen passende Musik und vor allem die wunderschönen Bilder bei. Eine Tragikomödie, die leichthändig, mit genau beobachtetem Gestus Verweise auf die sozialen Verwerfungen in ostdeutscher Provinz nach der Wende gibt."

05. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • Berliner Zeitung

Mathias Raabe berichtet von der Premiere des Films.

05. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • kino-zeit.de

Ungenutzt lässt die Regisseurin einiges an Potential, welches in den Figuren liegt, kritisiert Joachim Kurz. "Der sorgsam angelegte und bei weitem interessanteste Konflikt von Iris und ihrer Mutter, die brüchige Ehe von Marianne und Martin, das Lotterleben von Anne – dies alles wäre mehr als nur einen Blick wert gewesen. Hier aber dient es vor allem der Befeuerung der Story, die kaum ein Klischee aus ähnlich ausgerichteten Fernsehfilmen auslässt und sich sichtlich bemüht, mangelnde Substanz durch immer unwahrscheinlichere und reichlich bemühte Wendungen und Twists wieder wettzumachen. Das ist teilweise – auch dank der im Rahmen der Möglichkeiten der Geschichte sehr gut agierenden Darstellerinnen – zwar ganz amüsant anzusehen, hinterlässt aber darüber hinaus keinen bleibenden Eindruck."

01. März 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • Berliner Zeitung

Ein Frauenfilm ist FREI NACH PLAN nicht, meint Mathias Raabe. Er schreibt über die Hintergründe der Produktion.

28. Februar 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • critic.de

Marguerite Seidel ist enttäuscht: Die vier Hauptdarstellerinnen schleppen sich, "allesamt gestandene, vorzügliche Schauspielerinnen, in viel zu enganliegenden Rollen als betuliche Stereotypen von einer schwerfälligen Wendung zur nächsten. Gäbe es nicht hin und wieder abgründig fiese Anfeindungen zwischen Iris und Silvia, könnte man FREI NACH PLAN leicht mit einem seichten Vorabendprogramm im Fernsehen verwechseln."

01. Februar 2008 | FREI NACH PLAN • Kritik • programmkino.de

Dank der großen Dimension fühlte sich Dorothee Tackmann beim Hinsehen fast als Einbrecher in den Familienalltag. "Klischeehafte Konstruktionen und originelle Einfälle halten sich die Waage. Das gut ausgesuchte und gut aufgelegte Ensemble hätte sicherlich noch mehr Herausforderung verkraftet. Gelegentlich sucht die Komödie den unverschämten Witz skandinavischer Komödien, weicht dann aber, als würde sie ihrem eigenen Mut misstrauen, in deutsche Schmunzelmuster aus. Aus diesen stilistischen Schwankungen ragt Corinna Harfouchs Schauspiel heraus, sie spielt wirklich frei nach Plan."

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