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OSSIS ELEVEN

OSSIS ELEVEN

Regie Oliver Mielke
Kinostart 28.02.2008

Kritiken • OSSIS ELEVEN

28. Februar 2008 | OSSIS ELEVEN • Kritik • Berliner Zeitung

Knut Elstermann nennt die Komödie verzichtbar. "Die Charakterzeichnung dieser Figuren hat überwiegend die Simplizität des Ampelmännchens und würde nicht einmal für eine Vorabend-Serie ausreichen. Sie stecken im Kostüm des Ostens, sie tragen aufdringliche Versatzstücke ihrer Biografie wie Schilder um den Hals und bleiben doch Fremde am falschen Platz. Dafür signalisiert ständig neckische Glöckchenmusik, dass es hier ganz wunderbar ironisch zugehen soll. Und damit zwischendurch niemand vergisst, wo diese dürftigen Pappkameraden zu verorten sind, kommt in der routiniert runter gedrehten Komödie immer wieder die Platte ins Bild."

28. Februar 2008 | OSSIS ELEVEN • Kritik • critic.de

Der Titel liess laut Maurice Lahde das Schlimmste befürchten, ein erster Blick auf den Plot schien dies zu bestätigen. "Nach eigenen Worten dienten dem Regisseur vor allem britische Sozialkomödien als Vorbild. Tatsächlich ist OSSIS ELEVEN ein eher behutsam inszenierter, stellenweise recht melancholischer Film, der gewiss nicht rundum geglückt ist, der aber seine Figuren erstaunlich ernst nimmt. Die Ocean’s-Eleven-Folie dient nicht dazu, sich über sie lustig zu machen, der Vergleich mit dem erfolgsverwöhnten All-Star-Gangsterteam lässt eher das Tragische ihres aussichtslosen Unterfangens hervortreten – und gibt der Sache zugleich Schwung."

28. Februar 2008 | OSSIS ELEVEN • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz glaubte, die Ostalgie-Welle in den deutschen Kinos sei abgeebbt, da zeigt OSSIS ELEVEN, dass dem Thema mit Witz und Charme doch noch ganz neue Seiten abzugewinnen sind. "Es ist erstaunlich, wie entlarvend gerade die Anlehnung an das Hochglanz-Mainstreamprodukt Ocean’s Eleven geraten ist und wie gut sich damit etwas über die kleinen Träume und krummen Lebenswege vermeintlicher Loser erzählen lässt. Und als es am Schluss zu einer einzigartigen Solidaritätsbekundung mit den Gaunern kommt, hat man fast für einen Moment das Gefühl, dass vielleicht doch noch alles gut werden könnte – im kleinen Umfeld des Films ebenso wie im großen gesellschaftlichen Zusammenhang des Miteinander von Ost und West."

01. Februar 2008 | OSSIS ELEVEN • Kritik • programmkino.de

Eigentlich ist das Thema DDR bei Dieter Oßwald abgehalftert, aber "dank dem Trick mit Clooney-Klon und OCEANS ELEVEN-Parodie macht Mielke jedoch ein zweites Handlungs-Fass auf, wodurch der dramaturgische Druck von den Wendeverlierern genommen wird und ungeahnte Leichtigkeit aufkommt. In dieser Konstellation, gleichsam auferstanden aus Ruinen, wirkt die Komödie angenehm unaufdringlich, durch die Plattenbau-Tristesse schimmert beste Kaurismäki-Melancholie, manche Pointen bringen es gar auf britisches Comedy-Format."

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