Inhalt • CHARLIE BARTLETT
Charlie Bartlett ist nicht gerade, was man einen Musterknaben nennen würde. Er fliegt von der Privatschule, auf die ihn seine überforderte Mutter geschickt hat. Nun sieht sie nur noch einen Ausweg: Eine Erziehung in einer ganz normalen öffentlichen Schule. Doch Charlie ist ein Meister der Anpassung. Um bei seinen Mitschülern Sympathiepunkte einzuheimsen, eröffnet Charlie kurzerhand eine kleine Psychotherapeutenpraxis auf der Schultoilette und gibt zu den guten Ratschlägen jede Menge blauer, rosafarbener und grüner Pillen. Schon bald merkt er, dass seine Schulkameraden weit mehr brauchen, als nur bunte Pillen...
Crew • CHARLIE BARTLETT
Regie: Jon Poll
Darsteller: Robert Downey jr., Hope Davis, Mark Rendall, Tyler Hilton, Kat Dennings ...
Verleih/Copyright: Central
Kritik • CHARLIE BARTLETT • 16. Juni 2008 • film-dienst 13/2008
Über weite Strecken wirkt die Inszenierung für Sascha Koebner übertrieben und gekünstelt, vor allem die des verschrobenen Einzelgängers, der auf alle Probleme eine Antwort hat. "Das ist insofern bedauerlich, als dass Anton Yelchin seine unglaubhaft geschriebene Figur im Rahmen des Möglichen intensiv spielt, sodass man dem jungen, in Russland geborenen Schauspieler Aufgaben wünscht, die seinem Talent eher entsprechen. Auch der exzellente Robert Downey jr. als Susans gebrochener Vater und Hope Davis als Charlies labile, ein wenig verrückte Mutter können wenig daran ändern, dass CHARLIE BARTLETT ärgerlich missglückt ist."