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SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND...

SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND...

Regie Gunther Scholz

Kritiken • SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND...

30. April 2008 | SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND... • Kritik • Berliner Zeitung

"Wie ergeht es ihnen wohl heute, wohin hat sie ihr Lebensweg geführt, wollte Gäbler wissen und spürte neun der Frauen fast 18 Jahre später wieder auf, diesmal begleitet von dem Filmemacher Gunther Scholz. In dem 90-minütigen Dokumentarfilm erzählen die Frauen über ihr Leben in der DDR und ihre Neuanfänge im vereinten Deutschland. Mal heiter, mal nachdenklich."

27. März 2008 | SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND... • Kritik • Neues Deutschland

Die Struktur dieses Films bestimmt auch seine Qualität, stellt Günter Agde fest. "Der Zeitsprung von damals zu heute ist ein bewährtes Dokumentarfilm-Prinzip: Der Kontrast wirkt besonders erfrischend, wenn er so locker und souverän mit gelebtem Leben aufgefüllt wird wie hier. Ebenso überzeugt der Verzicht auf jeden Autorenkommentar, denn das kunstvolle Ineinandersetzen der Aussagen der einzelnen Frauen in der Parallel-Montage braucht keinen Rat von außen. (Der Titel des Films spielt mit dem Titel eines berühmten Marlene-Dietrich-Songs und irritiert.)"

12. Februar 2008 | SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND... • Kritik • Berliner Zeitung

Christina Bylow ist enttäuscht: "Wenn es denn Fragen wären, die sich die Frauen selbst gestellt hätten. Die meisten taten es offensichtlich nicht, und da auch der Regisseur Gunther Scholz mehr am Außen- als am Innenleben dieser Frauen interessiert scheint, bleibt der Film nach einem grandiosen Auftakt seltsam flach. Vielleicht war es der Wunsch, jede Bewertung dieser Lebenslinien zu vermeiden, der zu einer Unentschiedenheit darüber geführt hat, was nun eigentlich interessant ist am Leben dieser oder jener Frau. Nur eine spricht über die Verzweiflung, die ins Leben kriecht, wenn eine Familie scheitert."

12. Februar 2008 | SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND... • Kritik • Junge Welt

Erschütternd ist für Grit Lemke, wie wenig die Frauen heute noch Rollenmuster in Frage stellen. "Offenbar sind auch die Ansprüche des MDR-Zuschauers, auf den die seichte, vorhersehbare Dramaturgie peinlich ausgerichtet ist, nicht die höchsten. Kein Vertrauen in das Material, die Bilder, den Fotografen oder – Wanders Stärke – die Frauen. Leipzigerinnen aber sind selbst davon nicht kleinzukriegen: einfach pragmatisch, praktisch, gut."

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