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GEGENSCHUSS

GEGENSCHUSS

Regie Laurens Straub
Anja Pohl
Rainer Kölmel
Dominik Wessely
Kinostart 14.02.2008

Kritiken • GEGENSCHUSS

11. Februar 2008 | GEGENSCHUSS • Kritik • Der Tagesspiegel

Wer damals wen gerettet oder verraten hat, darüber streiten sie noch heute, stellt Hans Günther Pflaum fest. "GEGENSCHUSS erfasst dieses wichtige Kapitel unserer Filmgeschichte genau und lebendig. Die Interviews und Filmausschnitte machen Lust auf Wiederbegegnungen – mit den bekannten Filmen wie Wim Wenders’ IM LAUF DER ZEIT und den fast schon vergessenen wie Uwe Brandners ICH LIEBE DICH, ICH TÖTE DICH. Und doch ist das ganze Unternehmen ein wenig irreführend. Denn der Film zeigt nur ein Segment dessen, was war. Es fehlt einfach zu viel."

09. Februar 2008 | GEGENSCHUSS • Kritik • Neues Deutschland

Für GEGENSCHUSS nahm keiner ein Blatt vor den Mund, um ihre (manchmal klammheimliche) Freude oder ihren Frust über Erfolg und Scheitern zu äußern, stellt Angelika Kettelhack fest. "Herzog, das sieht man auch in »Gegenschuss«, gilt unter Kollegen als einer, der in einer völlig anderen Dimension lebt und arbeitet. Des Weiteren bieten Wim Wenders, der Geheimsvolle, Hark Bohm, der ewige Jurist, und Hans W. Geißendörfer, der Vater der "Lindenstraße", mit dem Blick in die Vergangenheit, die Gewissheit, dass es ohne sie die Erfoge des deutschen Films in der Gegenwart nicht gäbe."

01. Februar 2008 | GEGENSCHUSS • Kritik • kino-zeit.de

Vor allem für filmhistorisch Interessierte ist dies ein Muss, meint Joachim Kurz. "Mit zahlreichen Zeitzeugen und vielen Interviews der Beteiligten entsteht ein dichtes Bild der Aufbruchsstimmung am Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre, in der der Autorenfilme teilweise noch eine fast amateurhafte Haltung an den Tag legte und der vor allem der Selbstverwirklichung seiner Protagonisten diente. Angesichts der Verschiedenartigkeit und Exzentrik der Beteiligten mutet es fast wie ein Wunder an, dass der Filmverlag der Autoren überhaupt so lange wirken konnte und dass auf diese Weise große Meisterwerke des deutschen Kinos entstehen konnten."

23. Januar 2008 | GEGENSCHUSS • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hat sich bisweilen mehr Substanz gewünscht. "Ein Grund für diese Unausgewogenheit mag in den zahllosen Anekdoten liegen, die die inzwischen älteren Herren (Frauen waren bezeichnenderweise keine beteiligt) im Rückblick auf ihre große Zeit zu erzählen haben. Besonders die lakonischen Erzählungen Laurens Straub – der am Film mitarbeitete, jedoch während der Dreharbeiten verstorben ist – erwecken die im nachhinein oft amateurhaft wirkenden Anfänge zum Leben."

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