Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

TRIP TO ASIA

TRIP TO ASIA

Regie Thomas Grube
Kinostart 28.02.2008

Kritiken • TRIP TO ASIA

28. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • Berliner Zeitung

Die Philharmoniker wirken wie eine Gemeinschaft von Süchtigen, süchtig nach der Verschmelzung im Klang, meint Peter Uehling. "Der Film zeigt die Musiker oft nachdenklich, intelligent, mitunter originell; er kratzt damit den Glanzlack von der Institution, das doof Schöngeistige, wie es etwa das "Magazin" des Orchesters vermittelt und der "Klassik" ohnehin anhaftet. So fühlt man auch keine falsche Sympathie für die Musiker, offenherzig wird Egozentrik zugegeben und elitäres Selbstgefühl. Simon Rattle, der seine einstige Außenseiterstellung ebenfalls eingesteht, ist da einfach der begabtere Selbstdarsteller; er wirkt ungemein weise, abgeklärt und dennoch neugierig."

28. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • Junge Welt

Für Sigurd Schulze ist das Beste der Dirigent. "Was den Kinobesuch lohnt, ist Sir Simon Rattle, Chefdirigent des Orchesters seit 2002. Passagen aus dem Interview mit ihm, in lockerer Folge einmontiert, verdichten sich unaufdringlich zum Porträt eines hochangesehenen Künstlers, der sich des täglich neuen Anspruchs bewußt ist. Rattle gibt Auskunft mit fragendem Lächeln, mit Wissen, Überzeugung, aber ohne Anflug von Aufdringlichkeit. Er bekennt, welche Angst er vor dem Orchester überwinden mußte. Hat den Zweifel bewahrt, ob er jetzt, heute, hier das Dirigat antreten soll."

27. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Frederik Hanssen schreibt über die Berliner Philharmoniker und ihren Film. "So gefährlich nahe wie Thomas Grube ist den Philharmonikern bislang noch kein Außenstehender gekommen. Die atmosphärischen Impressionen aus den Megacitys Peking, Seoul, Schanghai, Hongkong, Taipeh und Tokio bleiben Dekoration. Was an TRIP TO ASIA bewegt, sind vor allem die Statements von Simon Rattle und seinen Musikern. In den Einzelinterviews mit dem Chefdirigenten und 25 der 126 Orchestermitglieder dringt Grube tief ein ins Bewusstsein dieser selbstverwalteten Orchesterrepublik."

14. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Elisabeth Binder war bei der Premiere des Films während der Berlinale.

12. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Was an dem Film Frederik Hanssen wirklich bewegt, sind die Statements von Simon Rattle und seinen Musikern. "Da offenbaren sich suchende, zweifelnde, verletzliche Charaktere – und das lässt die Bewunderung für die künstlerischen Leistungen im Konzert nur noch mehr wachsen. Am Ende möchte der Zuschauer in den Jubel der 25 000 Taiwanesen einstimmen, die das Konzert in Taipeh auf Großbildleinwänden verfolgt haben und, wenn Rattle und die Seinen aus dem Saal nach draußen kommen, den Gästen aus dem Abendland einen kreischenden Empfang bereiten. Ihr seid Helden!"

11. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • critic.de

Marcus Wessel sieht einen Unterschied zu RHYTHM IS IT! "Weil er im Gegensatz zu letzterem keine echte Dramaturgie aufweist, keine Entwicklung oder einen Prozess schildert, sondern dem Orchester lediglich streng nach Zeitplan von einer Tourneestation zur nächsten folgt, stellt sich mitunter ein Gefühl der Monotonie ein. Ohne die aufschlussreichen, intimen Interviews – das eigentliche Herzstück von Grubes Film – würde TRIP TO ASIA vermutlich in der Masse der Konzert- und Musik-Dokumentationen ungehört und ungesehen untergehen."

06. Februar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • kino-zeit.de

Neben der menschlichen Seite erzählt Grube auch eine Geschichte über Moderne und Tradition, stellt Monika Sandmann fest. "Wie das Orchester operiert auch das Filmteam als große Gemeinschaft und stemmt im Zusammenspiel aller individuellen Fähigkeiten einen großartigen Dokumentarfilm. Die klassisch inszenierten Interviews, ein Musiker spricht direkt in die Kamera, wechseln mit Bildern der Tour und Bildern des magischen Asiens ab. Auf die Leinwand gezaubert werden sie von den Kameramännern Anthony Dod Mantle, René Dame, Alberto Venzago und Stefan Ciupek."

23. Januar 2008 | TRIP TO ASIA • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist angetan von der Dokumentation. "Wie Grube um all diese Fragen kreist, ohne zu plakativen Antworten zu finden, ist eine der großen Stärken der Dokumentation. Ihm gelingt das schwierige Unterfangen, die lose Struktur der Reise durch Asien auch thematisch zu unterfüttern, eine erzählerische Linie in die Aussagen der Musiker zu bringen. Das Ergebnis ist ein eindrucksvoller Dokumentarfilm, nicht nur für Freunde der klassischen Musik."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,31933