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NUR EIN SOMMER

NUR EIN SOMMER

Regie Tamara Staudt
Kinostart 12.03.2009

Kritiken • NUR EIN SOMMER

12. März 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • Berliner Zeitung

Catherine Newmark sah einen wunderschönen Liebesfilm. Es passiert "nicht gerade viel. Es wird gemolken, es wird Käse gemacht, es wird ein bisschen geflirtet und auch einiges gestritten, und man kommt sich allmählich näher. Dass Tamara Staudts Film trotzdem unglaublich lustvoll anzuschauen ist, hat er den hervorragenden Schauspielern, aber auch seiner wunderbar präzisen Regie zu verdanken. Alles ist hier fein beobachtet und behutsam dargestellt ... Sogar der Beschaffenheit von Kühen, ihrem dichten, schönen Fell kann man nach diesem Film mehr abgewinnen als zuvor."

10. März 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • br-online.de

Amüsant und detailreich nennt Gregor Wossilus das Porträt des harten Alltags eines Bergbauern. "In NUR EIN SOMMER (NUR EIN SOMMER Trailer) geht es um den Weg zum obligatorischen Liebesglück, und gerade jenes hat die Regisseurin mit geschickter Verquickung von Zeitebenen im Finale interessant aufbereitet. So bekommt der Zuschauer am Ende eine zarte Liebesgeschichte, eine Handvoll rauher aber liebenswerter Figuren, viel Lokalkolorit und auch noch eine Sozialstudie, verpackt in 97 Minuten sehr unterhaltsames Kino. Das ist ganz sicher bemerkenswert."

10. März 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • Deutschlandradio

Jörg Taszman ist durchaus angetan. "Mit einer natürlich und überzeugend aufspielenden Anna Loos optimal besetzt, erzählt Regisseurin Tamara Staudt von kulturellen Unterschieden; dem Wert von Arbeit und einer selbstbewussten Frau, die sich wehren kann und ihren Weg geht. Dabei schlägt der Film ebenso heitere, wie melancholische Töne an, schwankt meist überzeugend zwischen Heimatfilm und genauer sozialer Beobachtung. Unterhaltsam und Gelungen."

15. Februar 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • programmkino.de

Das dargestellte Leben auf der Alp ist nicht nur unbeschwert, meint Oliver Zimmermann. "Im Schweizer Hochgebirge muss bei Wind und Gewitter hart gearbeitet werden. Das dazugehörige Lebenstempo ist allerdings spürbar gedrosselt und kein Vergleich zur deutschen Hektik. Es leben die kleinen aber feinen Unterschiede. Trotz aller Mühen gerät der Nebenjob dadurch zu einer willkommenen Auszeit. Wenigstens für drei Monate kann Eva alle Sorgen hinter sich lassen, einmal kräftig durchatmen und ihr Leben neu sortieren. Dabei emanzipiert sie sich zusehends von gesellschaftlichen Zwängen und den Männern. Ihr optimistischer Tatendrang überträgt sich spürbar aufs Publikum."

15. Februar 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah einen schönen, ruhigen, psychologisch stimmigen Film, "der die beiden Hauptpersonen lange beobachtet und ihr folgerichtiges Verhalten auf natürliche Weise darstellt. Anna Loos als Eva und Stefan Gubser als Daniel spielen das sehr schön."

14. Februar 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • critic.de

Gefällig nennt Felix Frieler den Ton des Films. "Auch die Kamera kann den Schweizer Bergen nicht mehr als eine weichgezeichnete Alpenidylle abgewinnen. Nicht einmal bei Sturm und Regen findet sie adäquate Bilder, die der Ambivalenz, die der zerklüftete, aufgerissene Fels der Schweizer Berge eigentlich bietet, gerecht werden. Nicht jeder Heimatfilm ist gleich Ramschware. Produktionen wie Marcus H. Rosenmüllers WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT zeigen, dass in dem Genre mehr steckt als "heile Welt" und Gebirgspanorama. Nur ein Sommer bietet leider nicht mehr."

01. Februar 2009 | NUR EIN SOMMER • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

14. August 2008 | NUR EIN SOMMER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Christoph Egger sah in dem Candlelight am Käsekessi die Bändigung des Männlichen. "Sein ganzer Habitus verrät, dass wir der Zähmung eines Widerborstigen, generell dem zivilisatorischen Einfluss fraulicher Gegenwart beiwohnen werden. Dass der Film aus weiblicher Perspektive entstand, zeigt nicht nur seine Vorliebe für nackte Männlichkeit, sondern auch die Idee, das Käsekessi als Badewanne zu nutzen – und das Ganze zudem zu einem Candlelight-Evening auszugestalten."

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