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ZURÜCK IM SOMMER

ZURÜCK IM SOMMER

Regie Dennis Lee
Kinostart 07.08.2008

Kritiken • ZURÜCK IM SOMMER

07. August 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Berliner Zeitung

Regisseur Dennis Lee packt in ZURÜCK IM SOMMER Stoff für ein paar Wochen Daily Soap in zwei Stunden Film, kritisiert Bert Rebhandl. "Vielleicht ist es der immer ein wenig bieder wirkende Ryan Reynolds, der dem ganzen Drama in ZURÜCK IM SOMMER die Spannung nimmt. Er ist ein Darsteller ohne Ecken und Kanten, der Autorenbart, den er sich für diesen Film hat wachsen lassen, macht ihn noch mehr zum Teddybären des Schicksals. Eigentlich ist jede Figur gut besetzt, aber jeder einzelne Schauspieler ... bleibt mit seiner Aura allein - es entwickelt sich nichts, weil die Geschichte so vorhersehbar ist wie ein Groschenroman."

07. August 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald fasst ihre Kritik wie folgt zusammen: "Am Ende sind es deren Kinder, die in aller Unbefangenheit die verhärteten Fronten aufweichen. Und das ist das einzig Unglaubwürdige an diesem stillen, ernsten, undramatischen Familienfilm."

07. August 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Der Spiegel

Schade eigentlich, schreibt Daniel Sander: Leider konnte der Film mit den guten Schauspielern wenig anfangen. "Nur Julia Roberts, die überstrahlt in jedem ihrer wenigen, kurzen Auftritte immer noch alles andere, was mit ihr die Leinwand zu teilen hat. Als Lisa ist sie ein rätselhafter Schatten, gutherzig, aber letztlich feige, die einzige Figur, die so etwas wie eine Seele erkennen lässt. Hätte man ihr ein paar Szenen mehr gegönnt, hätte sie den Film glatt retten können."

31. Juli 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • film-dienst 16/2008

Michael Kohler vermisst den dramaturgischen Knalleffekt. "Man bekommt den Eindruck, dass Lee ständig Angst hat, das Allgemeine seiner Geschichte aus den Augen zu verlieren, und deswegen das Individuelle gar nicht erst erfasst. Von diesem Film über die Subjektivität der Erinnerung bleibt deswegen kaum etwas lange im Gedächtnis. Sicher nicht die archetypischen Szenen einer brüchigen Vater-Sohn-Beziehung, und auch nicht der verschämt angedeutete, aber doch offenkundige Inzest des pubertierenden Helden mit seiner beinahe gleichaltrigen Tante."

29. Juli 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • programmkino.de

Laut Volker Mazassek will der Regisseur offenbar zeigen, "welche Prägekraft familiäre Konflikte haben und wie sie die Beteiligten lebenslang in Schach halten. Deshalb ist die überraschende Wendung zum Guten nicht nachvollziehbar in einem Film, dessen atmosphärische Stärken durch eine etwas schleppende Handlungsentwicklung überlagt werden. Als stärkstes Bild bleibt ein Close up von Julia Roberts in Erinnerung, ungeschminkt und mit Falten im Gesicht. Da sieht man, wie sich die Spuren des (Familien-)Lebens in die Physiognomie einschreiben."

29. Juli 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist durchaus angetan: "Einleuchtend und ziemlich realistisch werden diese Menschen, ihre persönlichen Bedingungen und Empfindungen, ihre Verbindung untereinander, ihre Schwächen und ihr Gutes, ihre Handlungen und Versäumnisse geschildert. Ein eindringliches amerikanisches, auch in der Ausstattung gelungenes Kleinstadt-Lebensbild, wohl eines unter vielen, aber eines, das die Tiefen und Höhen des Lebens durchaus zeigt, wie sie sein können."

02. Juli 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • critic.de

Marcus Wessel ist erstaunt, wie viele Stars der Regisseur für sein Debüt gewinnen konnte. "Die prominente Darstellerriege weckt Erwartungen, die der Film letztlich nur bedingt einlösen kann. Zwar gelingt es Lee, in den Rückblenden zumindest ein Gefühl für Michaels Isolation und die wenigen unbeschwerten Momente seiner Kindheit zu vermitteln, am Ende gehen solche Nuancen jedoch in einem auf Harmonie getrimmten, viel zu zahmen Finale unter, das in seiner Darstellung der heilen und glücklichen (Groß-)Familie manches an Glaubwürdigkeit verspielt."

12. Februar 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Die Zeit

Einen faden Streifen sah Carolin Ströbele. "FIREFLIES IN THE GARDEN birgt nicht die geringsten familiären Abgründe. Die im Film angekündigten Untiefen sind allenfalls Pfützen. All dies wäre nicht so schlimm, bekäme man wenigstens solides Unterhaltungskino zu sehen. Nicht einmal Darstellern wie Emily Watson und Willem Dafoe gelingt es, ihren holzschnittartigen Figuren auch nur den Hauch von Lebendigkeit zu verleihen. Und Julia Roberts? Spielt wie immer sich selbst. Ein bisschen rehäugig, ein bisschen leidend, ein bisschen wütend. Und ziemlich blutleer, so wie der ganze Film."

11. Februar 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Berliner Zeitung

Vieles hätte Carmen Böker gern gewusst. "Das komischerweise nie thematisierte Unglück versetzt nun die Familie in die Lage, mittels epischer Rückblenden die Trugbilder der Vergangenheit aufzuarbeiten. Hat Michaels Vater ihn tatsächlich immer so fürchterlich gequält, oder betrügt ihn seine Erinnerung um viele glücklichere Momente? Man weiß es nicht. Wollte Lisa wirklich die Familie verlassen, oder war das nur ihre ultimative Drohung, auf dass ihr Mann sich bessern würde? Man weiß es nicht. Alles bleibt bei Andeutungen, was womöglich dem Schweigen in den meisten Familien entspricht, aber das lasche Versöhnungsende hat hier dann auch keiner verdient."

11. Februar 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • Der Tagesspiegel

Vielleicht ist die Herrschaft im Namen der Perfektion die unbarmherzigste aller Regentschaften, schreibt Kerstin Decker. "Es regnet fast immer in Lees Film, das passt gut zu der Atmosphäre einer gewissen Aussichtslosigkeit. FIREFLIES IN THE GARDEN ist ein punktgenauer, konventionell gemachter Film. Dagegen ist nichts zu sagen, denn schließlich ist das Familienleben auch eine überaus konventionelle Angelegenheit. Nur reißt es uns eben nie hinein in diesen circulus vitiosus, Familienleben genannt, man folgt mit der Anteilnahme, mit der man alte Fotoalben betrachtet."

11. Februar 2008 | ZURÜCK IM SOMMER • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz hat von Anfang an kaum Zweifel daran, dass diese Geschichte ein gutes Ende für alle Beteiligten nehmen wird. "Zu harmlos sind die Konflikte, zu wenig bösartig selbst die aufbrausende Vatergestalt, um wirkliches Unheil zu befürchten. ... Mit teilweise großen Bildern und vor allem großen Namen auf der Besetzungsliste gelingt Dennis Lee nur ein verzagtes und schlappes Familiendrama, das diesen Namen eigentlich kaum verdient hat."

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