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NIGHT AND DAY

NIGHT AND DAY

Regie Hong Sangsoo

Kritiken • NIGHT AND DAY

15. Februar 2008 | NIGHT AND DAY • Kritik • kino-zeit.de

Auch wenn der Film fast ausschließlich in Paris spielt, bewegt er sich kaum aus dem koreanischen Milieu heraus, schreibt Katrin Knauth. "Und so erfährt man viel über die Koreaner in der Fremde, wie sie zusammenhalten, ihre Gewohnheiten pflegen mit Allem was dazu gehört wie Essen, Trinken und Feiern. Sungnam bemerkt an einer Stelle, wie er einen jungen Franzosen beneidet, weil der ein Haus, ein Job, Freunde usw. hat. All das, was er in Paris eben nicht besitzt. Doch nicht zuletzt scheitert es an der Sprache, sich ins Pariser Leben zu stürzen und genau diese Dinge zu erreichen."

13. Februar 2008 | NIGHT AND DAY • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Peter Uehling versucht der Regisseur nichts interessanter zu machen als es ist. "So hangelt sich die Geschichte weiter, mit zweieinhalb Stunden Dauer nicht unbedingt konzentriert, aber dafür eben annähernd so, wie sich Leben zu ereignen pflegt - mal sprunghaft, mal zäh, mal einen Schritt vor, dann wieder zwei zurück, mal traurig, mal komisch, und im Grunde sind Menschen bedauernswerte und lächerliche Gestalten. Die Kamera verfolgt das ruhig und distanziert."

13. Februar 2008 | NIGHT AND DAY • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker ist dieser Film in der schönsten Tradition des asiatischen Kinos frei von jeder Attitüde, Überanstrengung und Originalitätssucht. "Der Mann hat ja sonst nichts zu tun. Jedes Werk lenkt nur ab vom Leben. Hong Sangsoo erzählt das Nichtalltägliche aus lauter Alltäglichkeit, fast ohne Betonung, voller kleinster Hinweise und Leerstellen. NIGHT AND DAY ist in mancher Hinsicht das Gegenstück zu Doris Dörries KIRSCHBLÜTEN, dabei tanzt auch hier ein Mann in einer öffentlichen Parkanlage am anderen Ende der Welt einen Selbstfindungs-Schattentanz."

13. Februar 2008 | NIGHT AND DAY • Kritik • festivalblog.de

Tiziana Zugaro-Merimi hat hier einiges über ferne Länder gelernt. "Regisseur Hong Sangsoo nimmt sich sehr sehr sehr (!) lange Zeit, um dieses hilflose in der Fremde Zurechtfinden zu erzählen: Geschlagene 145 Minuten plätschert der Film dahin. Und obwohl er eigentlich ganz rund erzählt ist, wünscht man sich doch, er wäre um eine gute Stunde gekürzt worden. ... Am Schluss haben wir also eine ausgedehnte Fremdheits-Erfahrung eines Koreaners in Paris miterlebt, haben uns an schönen Bildern und einer ruhigen, flüssigen Erzählweise erfreut, wissen aber hinterher nicht wirklich, was das nun gewesen sein soll."

12. Februar 2008 | NIGHT AND DAY • Kritik • Der Spiegel

Der Protagonist ist für Leonie Wild "ein Schwerenöterverschnitt. Schwerenöter, weil er sich von der ersten Sekunde an, als er sich mit einem Unterarm, der aussieht wie eine pralle Salami, an Bauch und Kopf kratzt. Wieso hat eigentlich George Clooney diesen sagenhaften Ruf, Frauen nachhaltig zu erschüttern, wenn es Männer wie Sung gibt? Mit seinem jungenhaftem Grinsen, seinen zwei Wechsel-T-Shirts und seinen muskulösen Körper, der trotzdem immer irgendwie artig wirkt."

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