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ABSURDISTAN

ABSURDISTAN

Regie Veit Helmer
Kinostart 20.03.2008

Kritiken • ABSURDISTAN

21. März 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Als liebenswert absurd bezeichnet Katja Reimann den Film. "Einzig gegen Ende verliert der Film an Schwung. Zu dunkel die Szenerie (eine düstere Höhle), zu lang auch dauert Temelkos Heldentat im reißenden unterirdischen Fluss, in dem Protagonist und Zuschauer gleichermaßen die Orientierung verlieren. Auch dass Aya und Temelko das einzige junge Paar im Dorf sind, in dem doch – laut Rückblick – stets Kinderscharen herumsprangen, verwundert etwas. Aber wer, bitte, fragt schon nach dem Wieso und Warum in Absurdistan?"

20. März 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • Berliner Zeitung

Einen charmanten und turbulenten Geräuschfilm sah Alexandra Seitz. Der Regisseur spinnt "sein Publikum ein in ein dichtes Gewebe aus skurrilen Einfällen und absurden Vorfällen; er verführt es mit poetischer Bildgestaltung und träumerischer Erzählweise; er lullt es ein mit Musikbegleitung und Off-Kommentar. Und während man noch denkt "Klischee-Alarm!", ist dieser charmant-turbulente Geräuschfilm auch schon vorübergeplätschert, ohne einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen."

20. März 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Alles scheint hier für Wilfried Hippen wie aus einem Guss: "Die Charaktere sind sympathisch verschroben, das Dorf wirkt so schmuck zusammengebastelt wie eine Ansammlung von Knusperhäuschen, der Kameramann George Beridze hat alles in ein sehr helles und südliches Licht getaucht, in dem die Farben wunderbar leuchten und oft ertönt jene Blasmusik aus dem Balkan, die wir von Emir Kusturicas' Filmen kennen. Doch genau dieser Vergleich ist für Helmer eher ungünstig. Denn im Vergleich zünden seine Scherze längst nicht so gut, und während der serbische Filmemacher sich mit vollen Händen bei der reichen Volksmythologie des Balkans bedienen kann, ist ABSURDISTAN dann doch ein Designer-Märchen."

20. März 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Bei Michael Kohler haben die Ausflüge ins Märchenhaft-Allegorische größte Pein verursacht. "Richtig schauerlich wird's aber erst, wenn Helmer tief in die Trickkiste des legendenhaften Erzählens greift und sich zwei junge Liebende unter einem geweissagten Himmelszelt begegnen. Unter demselben wird nicht nur alles wörtlich genommen, sondern auch ins Beknackte überhöht: Wenn der Jüngling seine Liebste also auf einer selbstgebastelten Rakete in den Himmel schießt, ist damit natürlich ein ganz besonderer Genuss gemeint. Manchmal kann Poesie ein Schimpfwort sein."

18. März 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz ist durchaus angetan: "ABSURDISTAN ist an manchen Stellen recht einfach, beinahe naiv gestrickt, die Dorfbewohner sind – mit Ausnahme des Liebespaares Temelko und Aya - mehr Typen als Figuren und an manchen Stellen schießt die überbordende Phantasie Helmers und seiner Co-Autoren Gordan Mihic, Zaza Buadze und Ahmet Golbol ein wenig über das Ziel hinaus. Doch all diese kleinen Schwächen werden mehr als aufgehoben von wundervollen Bildern (Kamera: George Beridze), einem beeindruckenden Score (Shigeru Umebayashi) und dem Mut, einen Film zu erschaffen, der vor allem auf die Macht seiner archaischen Geschichte vertraut."

28. Februar 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • critic.de

Die Bildsprache bezeichnet Birte Lüdeking als konventionell und ist darüber enttäuscht. "Dass Veit Helmers Kampf der Geschlechter den Zunder vermissen lässt, liegt außerdem an seiner stark episodenhaften Erzählweise und den überwiegend braven, ungepfefferten Einfällen. Die Handlung springt von einer mal mehr, mal weniger putzigen oder skurrilen Idee zur nächsten. Der teils klamottige Slapstick-Humor ist natürlich Geschmacksache. ... ABSURDISTAN zieht es in entrückte Sphären und hebt sich vom Mainstream romantischer Komödien ab – den Zuschauer verliert er dabei streckenweise aus den Augen."

07. Februar 2008 | ABSURDISTAN • Kritik • progammkino.de

Eine verspielte, skurrile Atmosphäre hat Michael Meyns anfangs ausgemacht. "Manches Mal wünscht man sich, dass Helmer mehr Mut gehabt hätte, den Figuren und Situationen noch mehr Biss zu geben und eine wirklich absurde Welt zu schaffen. So bleibt die Geschichte oft etwas handzahm und lebt vor allem von den sympathischen Hauptdarstellern. Die stammen aus Deutschland und Tschechien, der Rest der Besetzung aus 14 anderen Ländern. Eine bunte Mischung, die man zwar nicht unbedingt als solche wahrnimmt, dem Film aber eine ganz eigene Note verleihen. Und nicht zuletzt das macht ABSURDISTAN trotz mancher Schwächen eben besonders."

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