Inhalt • DIE BESUCHERIN
Die Wissenschaftlerin Agnes muss auf eine fremde Wohnung aufpassen. Ohne dass ihre Familie davon weiß, besucht sie diese Wohnung regelmäßig und beginnt ein paralleles Leben. Eines Nachmittags schläft sie dort ein. Als sie aufwacht, liegt ein fremder Mann neben ihr im Bett.
Kritik • DIE BESUCHERIN • 14. Mai 2009 • Berliner Zeitung
Behutsam nennt Dirk Pilz den Film. Die Regisseurin "schlachtet diese Story weder psychologisch noch mittelstands- oder ehekritisch, weder schichtensoziologisch noch existenzphilosophisch aus. Der Film (das Drehbuch stammt auch von Lola Randl) weiß selber nicht, wie diese Liebe geschehen konnte, er will es auch nicht wissen. Überraschenderweise ist genau das seine Stärke. Denn diese Erklärungsabstinenz schenkt den Darstellern die allergrößte Freiheit, sich schauspielernd ihre Figuren zu ertasten, ohne in ein Rollenraster gesperrt zu sein. Dass sie diese Freiheit auch zu nutzen wissen, sagt alles über ihre Extraklasse."