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RESTLESS

RESTLESS

Regie Amos Kollek

Kritiken • RESTLESS

15. Februar 2008 | RESTLESS • Kritik • Der Tagesspiegel

Melancholie und eine fette Portion Selbstmitleid hat Jan Schulz-Ojala ausgemacht. "Kollek meditiert hier indirekt über seinen eigenen Entschluss, mit Frau und Töchtern nach Israel zurückzukehren, er umschleicht und dekonstruiert ihn und rekonstruiert ihn gleich wieder. RESTLESS aber findet nur verbrauchte Sätze, verbrauchte Metaphern und vor allem verbrauchte Bilder für diesen Überbau, der einem großen Film den Rahmen hätte geben können."

15. Februar 2008 | RESTLESS • Kritik • kino-zeit.de

Wenn dies der persönlichste Film des Regisseurs ist, wirft dies laut Joachim Kurz kein günstiges Licht auf die Zustände in der Familie Kollek. "Denn Moshe erweist sich im Laufe des Films als verjammertes Macho-Arschloch der Extraklasse, das jedem Rock hinterhersteigt und viel Kraft und Lebensenergie darauf vergeudet, wortreich sein Selbstmitleid zu beklagen und auch noch in Gedichte zu gießen. Dass diese bei den Veranstaltungen im Shimon’s auf ein so breites Echo stoßen und niemals zu Widerspruch auffordern, gehört wohl zu den großen Fragen des Films."

15. Februar 2008 | RESTLESS • Kritik • festivalblog.de

Für Tiziana Zugaro-Merimi ist die Annäherung zwischen Vater und Sohn ein schwieriger Balanceakt. "Erstaunlich wenig Zeit nimmt sich Kollek schließlich für das holprige und aggressionsbeladene Aufeinandertreffen seiner beiden Hauptfiguren. Erstaunlich schnell wird der Weg zur Versöhnung eingeschlagen. Doch Kollek wäre nicht Kollek, wenn er nicht den einen oder anderen Widerhaken stehen lassen würde. Als der Sohn schließlich die Suppe des Vaters probieren darf – man beachte die symbolische Ebene: wo Suppe ist, da ist auch ein Heim – da sagt er ganz trocken: "Schmeckt scheußlich.""

14. Februar 2008 | RESTLESS • Kritik • Berliner Zeitung

Für Carmen Böker ist RESTLESS "erstaunlich versöhnlich, allerdings auch belangloser geraten; der Film lässt die näher beobachteten, von ihm lieb gewonnenen Personen mal irgendwie davonkommen. Moshe, der allabendlich im selben Jazzclub abhängt, springt erfolgreich mit Stand-Up-Poesie und politischen Unkorrektheiten ein, als die Band fehlt, gleichzeitig kann er die rabiate Barvorsteherin in ein anschmiegsames Wesen verwandeln und sich dabei auch anderen Lebewesen gegenüber chevaleresk zeigen. Selbst sein Sohn wird zuletzt die Botschaft vernehmen, dass Resignation sich nicht lohnt - und in Moshes Armen liegen."

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