Inhalt • FEUERHERZ
Sie hat das Herz einer Kämpferin: Voller Stärke, Liebe und Sehnsucht. Mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskrieges Eritreas gegen Äthiopien wächst die aufgeweckte Awet (Letekidan Micael), liebevoll betreut von italienischen Schwestern, in einem Waisenheim in Asmara auf. Überraschend stellt sich heraus, dass ihr Vater, ein Freiheitskämpfer, noch lebt. Er holt seine Tochter zu sich.
Kritik • FEUERHERZ • 15. Februar 2008 • Der Tagesspiegel
Der Film versucht, Krieg mit den naiven Augen eines kämpfenden Kindes zu betrachten, dies ist ihm, alles in allem, nicht schlecht gelungen, meint Harald Martenstein. "Es gehört zu den Stärken des Films, dass er die Kinder nicht einfach als Verführte darstellt. Im Gegenteil, Awet will ans Gewehr, gegen den anfänglichen Widerstand der Erwachsenen. ... Die Charaktere in FEUERHERZ sind, bis auf die Heldin, durchweg einfach gestrickt, mehr als eine Eigenschaft gönnt der Film ihnen nicht. Das Ganze bleibt eine OneKid-Show. Auch die Wendung der kleinen Awet von der begeisterten Soldatin zur Pazifistin, die heimlich die Patronen aus den Gewehren nimmt, kommt etwas unvermittelt, ein Meisterwerk psychologisch glaubwürdigen Erzählens sieht anders aus."