Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE ROTE ZORA

DIE ROTE ZORA

Regie Peter Kahane
Kinostart 24.01.2008

Kritiken • DIE ROTE ZORA

25. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • critic.de

Der Film macht es sich laut Rochus Wolff etwas zu leicht, aber in "anderer Hinsicht, gerade was die emotionalen Verstrickungen der Kinder angeht, ist es eine große Stärke dieses Films, dass viele Widersprüche und Probleme nicht vollständig aufgelöst werden – etwa die Schwärmerei Brankos für die Tochter des Bürgermeisters (Nora Quest), die mit diesem dahergelaufenen Waisenkind nicht viel anfangen kann. So spricht der Film, indem er die Wirren der Pubertät thematisiert, doch etwas ältere Kinder an – die aber werden sich für die ansonsten dürftige Story womöglich nicht begeistern können."

24. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • Berliner Zeitung

Cornelia Geissler wird die Gesichter der Kinder nicht so schnell vergessen. "Sie und ihr erwachsener Verbündeter Mario Adorf geben dem Film Dynamik, Spannung, Spaß und Abenteuer. Sie agieren fröhlich und mitreißend, und deshalb macht es Freude, diesen Film zu sehen. ... Jeder ist ein Typ, ein eigener Charakter. Die Beutezüge der Bande, ihre Flucht vor den Polizisten und ihr Kampf gegen die wohlbehüteten Kinder vom Gymnasium sind rasant, voller Spannung und Situationskomik. Insofern hätte es auch der Unterhaltsamkeit wegen nicht der erwachsenen Karikaturen bedurft."

24. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • Der Tagesspiegel

Zu zahm ist die ganze Sache für Christina Tilmann. "Was hätte dieser Film sein können, hätten sich Kahane und sein Drehbuchautoren Ronald Kruschak und Christian Zübert entschieden, die Story beherzt in die Jetztzeit zu bugsieren, statt sie in golden-fernen Dreißigerjahren spielen zu lassen. Die rote Zora und ihre Bande sind in der Buchversion tatsächlich verwahrloste Strauchdiebe, es geht, Tag für Tag, ums schiere Überleben, alles ist härter, schmutziger, trostloser, als es Kahane dem Zuschauer zumuten will. Ein Zora-Film unter heutigen obdachlosen Kindern, das wäre ein lohnendes Unterfangen."

24. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Es "fällt auf, dass Kahane nicht nur die Möglichkeit verschenkt, den inzwischen etwas angestaubten Stoff zu aktualisieren, sondern auch manche Erklärungen für wichtige Handlungsmotive - etwa die Ablehnungsfront der Bürger gegen Zoras Bande - schuldig bleibt. Insgesamt muss man sagen: Von einem versierten Regisseur wie Kahane, der schon bei der DEFA respektable Werke ablieferte, hätte man eine differenziertere Darstellung erwartet."

10. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • programmkino.de

Unterschiedliche Erfahrungswelten werden hier bedient und dies wirkt sich laut Volker Mazassek auf die Figurenzeichnung aus. "Außerdem ist der Film zwar prominent besetzt, aber die Kombinationen sind nicht immer glücklich. Die wohlgeformte Zlata kokettiert mit dem schmächtigen Branko, der einen Kopf kleiner ist als sie. Auch die toughe Zora fährt auf den integren, aber etwas blassen Burschen ab. Wer’s glaubt, wird selig, werden echte 14-Jährige da denken."

10. Januar 2008 | DIE ROTE ZORA • Kritik • programmkino.de

Einen thematisch sehr einfach gestrickten, aber gewinnend inszenierten, an passenden Örtlichkeiten ablaufenden und gut gespielten Abenteuerfilm, sah Thomas Engel. "Er soll den Kindern, für die er gedacht ist, zeigen, dass das Gute und Anständige letztlich gegen das Korrupte, Verschlagene, Egoistische siegen muss; dass Kinder, wenn es sein muss, ihr Leben in die Hand nehmen können, auch wenn dabei ab und zu ein Mundraub nicht zu vermeiden ist; dass Freundschaft und Solidarität vor allem auch zwischen jung und alt trotz vorübergehender, manchmal nicht zu verhindernder Differenzen etwas gelten; dass diese Themen zeitlos sind, gleichgültig in welcher Umgebung und in welcher Epoche."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,363