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DER JANE AUSTEN-CLUB

DER JANE AUSTEN-CLUB

Regie Robin Swicord
Kinostart 07.02.2008

Kritiken • DER JANE AUSTEN-CLUB

07. Februar 2008 | DER JANE AUSTEN-CLUB • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal hat einigen Spott für den Film. "Alles fließt hier so dahin und muss wohl auch nicht allzu viel bedeuten. Aber man sieht der großartigen Darstellerriege doch gern zu in diesem Frauenfilm, der im wesentlichen den Umgang mit Frustrationen zum Thema hat; Charakterschwächen wie Dünkelhaftigkeit sowie Dominanz werden nebenher abgehandelt. Außerdem stellt der Film die enorm wichtige Frage, ob sich mit Liebe allein schon schlechtes Benehmen entschuldigen lässt. Man sieht: Das alles ist von ebenso unwiderlegbarer Zeitlosigkeit wie die Romane von Jane Austen."

07. Februar 2008 | DER JANE AUSTEN-CLUB • Kritik • Frankfurter Rundschau

Tränenreich gibt sich der Film laut Michael Kohler. Der Film beweist "am Ende nur, dass sich der so genannte Frauenfilm zu Austens Werk verhält wie der gemeine Bücherwurm zu seinem Gegenstand. So viele Seiten er auch verschlingt, begreifen wird er sein Futter nie. Was der Fernseh-Sitcom die Lachkonserve ist, übernimmt im DER JANE AUSTEN-CLUB entsprechend der Griff zum Taschentuch. Es wird auf der Leinwand nach Herzenslust geschluchzt, allerdings weniger, um Emotionen Ausdruck zu verleihen als um dieselben im Publikum zu wecken."

06. Februar 2008 | DER JANE AUSTEN-CLUB • Kritik • kino-zeit.de

Handwerklich und schauspielerisch solide ist der Film für Marie Anderson. "Bei dieser Fülle bleibt dann doch die Intensität der Darstellung der sechs Hauptfiguren innerhalb der Dramaturgie ein wenig auf der Strecke. Insbesondere für Kenner der Austen-Literatur mögen die rasanten Entwicklungen der Club-Crew wenig überraschend erscheinen, doch diese werden sicherlich ihre Freude an den lebhaften Diskussionen der Werke haben."

10. Januar 2008 | DER JANE AUSTEN-CLUB • Kritik • programmkino.de

Pseudo-dramatisch nennt David Siems den Film. "Wie so oft in vermeintlichen Romantic Comedies für eine weibliche Zielgruppe geht es auch nicht um die Ergründung von Problemen, die sich in Ehe und Beziehungsleben anhäufen, sondern einzig und allein um die Wiederherstellung eines möglich schmalzigen und kitschigen Status der Glückseligkeit mit gut aussehenden und gut verdienenden Männern, die den unterbewussten Versorger & Romeo-Träumen ihrer weiblichen Verehrerinnen entsprechen. Somit bleibt DER JANE-AUSTEN-CLUB nichts weiter als eine vorhersehbare Geschichte über Schuld und Sühne, erwiderte Liebe und der Gewissheit, dass Literatur das eigene Leben retten kann. "

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