Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

COUPABLE

COUPABLE

Regie Laetitia Masson

Kritiken • COUPABLE

16. Februar 2008 | COUPABLE • Kritik • Berliner Zeitung

COUPABLE frönt dem Film Noir, schreibt Gerhard Midding. "Die französische Regisseurin spürt eine tiefe, faszinierte Affinität zu dessen Atmosphäre, verfolgt aber eine Strategie der Verschiebung, der Deplatzierung. Dabei hat sie genau begriffen, dass in den düsteren US-Krimis der Nachkriegszeit das Verbrechen immer nur ein Vorwand ist, um von der Liebe zu erzählen, von ihrer Ungleichzeitigkeit, von ihrer Unterwerfung unter die Ökonomie. COUPABLE ist ein im Wortsinne exzentrischer, aus seiner Mitte verrückter Film: eine Verbeugung vor der Theatralität des Lebens, aber gedreht ganz ohne künstliches Licht und an Realschauplätzen."

12. Februar 2008 | COUPABLE • Kritik • Die Tageszeitung

Ines Kappert unterhält sich mit der Regisseurin Laetitia Masson, die ihre Figuren in COUPABLE fertig macht.

12. Februar 2008 | COUPABLE • Kritik • Die Zeit

Mehr Rätsel gibt die Regisseurin laut Markus Zinsmaier, als sie löst. "Sie nutzt die Genre-Momente zur Reflexion über die Liebe. Mit einer kleinen, semiprofessionellen Kamera gedreht, strahlen die digitalen Bilder von COUPABLE eine Kälte aus, die sich in den Beziehungen der handelnden Personen wiederfindet. ... COUPABLE beginnt als soziologische Studie. Die Hauptfiguren werden interviewt: Mit Blick in die Kamera erzählen sie von sich und ihrem Verhältnis zu den anderen Figuren. Coupable verleiht dies eine Künstlichkeit, die die erzählte Geschichte immer wieder aus der reinen Fiktion herauslöst."

12. Februar 2008 | COUPABLE • Kritik • Die Zeit

Die Regisseurin Laetitia Masson liebt Rätsel und Kriminalromane. Ihr Film COUPABLE ist derzeit in Berlin zu sehen. Ein Interview mit der Filmemacherin führen Markus Zinsmaier und Christian Bartsch.

09. Februar 2008 | COUPABLE • Kritik • Die Tageszeitung

Dialoge sind hier Mangelware. Dafür gibt es Slapstick - und zwar guten, meint Ines Kappert. "In wilden Farben und mit großer Präzision baut Masson romantische Bildwelten auf. Um sie in der nächsten Szene grausam platzen zu lassen und in der übernächsten ungerührt von vorn anzufangen. So wie ihre Protagonisten. Die blamieren sich bis auf die Knochen. ... Masson liebt ihre Figuren, und sie macht sie fertig. Gnadenlos werden sie ins Groteske überzeichnet, dürfen anschließend unbeschadet und wunderschön ins Bild treten, um sich zu zauberhaften Kussszenen zusammenzufinden."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,38371