Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

BERLIN AM MEER

BERLIN AM MEER

Regie Wolfgang Eißler
Kinostart 10.01.2008

Kritiken • BERLIN AM MEER

10. Januar 2008 | BERLIN AM MEER • Kritik • Berliner Zeitung

Für Daniela Zinser feiert der Film die Party-Menschen in der Hauptstadt. "Wie eine Ansichtskarte wirkt dieser Film. Die Bilder blendend, fast über-schön, aber auch ein bisschen aus der Zeit. Vergangen, voller Kitsch und Klischees. BERLIN AM MEER feiert die Party-Menschen in der Hauptstadt und ist dabei tief in den 1990ern stecken geblieben. "Betrunken, Fummeln, Kekse, Streit", unter diesen Stichwörtern kann man sich auf der Internetseite zum Film Szenen ansehen – und damit ist der Inhalt auch schon ganz treffend zusammengefasst."

10. Januar 2008 | BERLIN AM MEER • Kritik • Die Tageszeitung

American-Pie-Gags und Underground-Gehabe hat Adrian Renner hier entdeckt. "Es könnte ein sympathischer, melancholischer Kinoaugenblick sein, Robert Stadlober und Anna Brüggemann sind in ihrem jugendlichen Ernst ganz hübsch anzuschauen, aber dann ertränkt Robert Eißler den Moment in ziemlich krawalligem Klamauk - wie so oft im Film. Das Privileg dieser Studentenjahre mag ja sein, ernste Dinge (Arbeit, Geld, Zukunft) vernachlässigen zu können, dafür Nebensächlichkeiten (Partys, Liebe, Musik) wichtig zu nehmen. Aber Eißler verwechselt in seinem Film diese Unbeschwertheit mit Albernheit."

10. Januar 2008 | BERLIN AM MEER • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur versucht mit aller Kraft eine leichtfüßige, krasse, bewegende Berliner Sommergeschichte vor dem Hintergrund der ranzigen Stadtkulisse zu erzählen – und verhebt sich, kritisiert Julian Hanich. "Gibt es etwas Gekünstelteres als den inszenierten Exzess? Nicht ganz unschuldig dabei: die Darsteller. Sie mögen sich zwar im Einzelnen einen gewissen Ruf im realen Berliner Nachtleben erarbeitet haben. Trotzdem wirkt vieles wie aufgesagt. Das gilt insbesondere für Robert Stadlober, der seit seinen vielversprechenden Anfängen in SONNENALLEE und CRAZY manches schuldig geblieben ist."

10. Januar 2008 | BERLIN AM MEER • Kritik • critic.de

Das Langfilmdebüt rund um das Metropolen- und Boheme-Gerede hat Thorsten Funke nicht wirklich überzeugt. "Der Film hat dabei dieselben Probleme wie die Stadt: Wer wirklich wichtig ist, redet nicht ständig darüber, und Prenzlauer Berg ist nicht Greenwich Village. Die Bohemiens um Tom und Malte sitzen um riesige Töpfe mit Spaghetti wie Neandertaler um ein Lagerfeuer, benutzen Worte wie "bitch" und veranstalten Komasaufspiele, als wären sie 16. Außerdem gebührt dem Drehbuch der Preis für den dümmsten Anglizismus in einem deutschen Film seit langem. Er wird von Malte gesprochen, lautet: "Ich habe mit denen gesignt" - oder schreibt man das "gesigned"? - und bezeichnet seine Unterschrift unter einen Plattenvertrag."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,39197