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TEENAGE ANGST

TEENAGE ANGST

Regie Thomas Stuber
Kinostart 29.01.2009

Kritiken • TEENAGE ANGST

29. Januar 2009 | TEENAGE ANGST • Kritik • Berliner Zeitung

Christina Bylow sah eine ungeheuer dichte Studie über einen Zustand, der keinen Grund zur Hoffnung gibt. Der Regisseur "breitet seinen Laborversuch ohne Nebenhandlungen aus, er inszeniert Blickwechsel als Kampfszenen, er stellt die Gewalt nicht aus, sondern verlässt sich auf skizzenhaften Andeutungen, auf das Beobachten aus der Distanz. Rückenansichten, der Blick über die Schulter, durch halbgeöffnete Türen hindurch halten das Geschehen in der Schwebe zwischen Sichtbarem und Verborgenem und machen es dadurch umso monströser."

29. Januar 2009 | TEENAGE ANGST • Kritik • film-dienst 03/2009

Herausragend nennt Alexandra Wach das Filmdebüt. Der Film "liefert den Kommentar und die Vorgeschichte zur Finanzkrise, nicht ohne zugleich Bezug auf die sich bei der Bundeswehr und in Jugendgefängnissen häufenden Fälle tödlich verlaufender Übergriffe zu nehmen. Dass er unmotivierte jugendliche Gewalt in einem von Wäldern und Seen umgebenen, idyllisch gelegenen Schlossinternat ansiedelt, ist ein schlauer Schachzug, der die üblichen Erwartungen an das sonst um Randgruppen kreisende Thema unterläuft. Selbst die überambitionierte Kamera von Peter Matjasko (Jahrgang 1978) erweist sich letztlich als stimmig."

11. Januar 2009 | TEENAGE ANGST • Kritik • kino-zeit.de

"Der gerade mal 26 Jahre junge Regiedebütant Thomas Stuber hat das Lebensgefühl seiner männlichen Protagonisten in einen beängstigenden Film gepackt, der das Entstehen sinnloser Gewalt zeigt. Angesiedelt ist der Film in einem so genannten Eliteinternat, in dem Kids aus reichem Hause samt ihren Problemen und Neurosen zwischengeparkt werden in der Hoffnung, dass die überforderten Pädagogen aus den Sprösslingen doch noch wertvolle Mitglieder der Gesellschaft machen können. Ein Setting, das zeigt, dass Lebensangst und zügellose Gewalt keine "Unterschichtenprobleme" sind, sondern in allen Gesellschaftsschichten vorkommen."

10. Februar 2008 | TEENAGE ANGST • Kritik • festivalblog.de

Der Film hat Steffen Wagner angewidert, "mit den Folterszenen, der holzschnittartigen Gruppendynamik, der Figur des Mentors, die nur ein lebloses Abziehbild ist und mit den unerträglich romantisierenden Bildern, die Stuber immer wieder vom Schloss und seiner Umgebung inszeniert. Holger Jäckle führt mit seinem Drehbuch eine Versuchsanordnung durch, nichts weiter. Und wo er es braucht, liefert er die nötige Küchenpsychologie gleich mit. ... Wenn dieser Film einen Beitrag zum Thema Jugendgewalt liefern will oder darüber wie die Erziehung von Eliten versagt, ist das gründlich misslungen."

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