Inhalt • 1. MAI
Ein elfjähriger Türke, zwei Jugendliche aus der Kleinstadt und ein gehörnter Provinzpolizist: Sie alle verschlägt es am 1. Mai nach Kreuzberg, wo wie jedes Jahr die Emotionen hochkochen. Vier Leben, vier unterschiedliche Biografien und Ausgangssituationen. Vier Menschen, die ihren ganz persönlichen 1. Mai erleben, nach dem nichts mehr sein wird wie zuvor.
Kritik • 1. MAI • 30. April 2008 • Berliner Zeitung
Ralf Schenk entdeckt die These hinter den Episoden: Das Private, nicht das Politische, als Initialzündung für Ausbrüche. "Momentaufnahmen aus der Wirklichkeit, die insgesamt aber den fatalen Eindruck einer Ansammlung von Klischees hinterlassen. Fragt sich nur, ob die Realität eben aus Klischees besteht - oder ob sich in den Köpfen der Autoren schon vor Drehbeginn jene Muster festgesetzt hatten, die dann zu Geschichten verdichtet wurden? ... Viele Klischees und Versatzstücke, aber trotz starker Darsteller nur wenige Momente, die haften bleiben."