Inhalt • MONDKALB
Auf der Suche nach einem Neuanfang zieht Alex ins Haus ihrer verstorbenen Großmutter, um sich in der Kleinstadt ihrer Kindheit zurückzuziehen. Sie will sich raushalten - aus Gesprächen, Beziehungen, dem Leben. Auch der 12-jährige Tom ist abgetaucht in die innere Emigration. Wie ein Geist heftet er sich an Alex Fersen. Er lässt sich nicht abwimmeln, genauso wenig wie der redselige Piet, der Tom Vater und Mutter zugleich sein muss und der Alex für sich gewinnen möchte. Ganz allmählich beginnen sie sich zu öffnen und einander anzunähern. Das ist ein Anfang - doch dann zündet Tom das Auto seines Vater an ...
Crew • MONDKALB
Regie: Sylke Enders
Darsteller: Juliane Köhler, Niels Bormann, Axel Prahl, Udo Schenk, Leonard Carow ...
Verleih/Copyright: X Verleih AG, Berlin
Kritik • MONDKALB • 01. Februar 2008 • Der Freitag
Matthias Dell entdeckt hier die Biederkeit des deutschen Nachwuchsfilms. "MONDKALB will keine Komödie sein, auch keine intelligente, bittersüße. MONDKALB will ein anspruchsvoller Kinofilm sein, und anspruchsvolle Kinofilm sind hierzulande von tiefem Ernst und hohem Problembewusstsein (Gefängnis, Pyromanie, Gewalt, Beziehungsunfähigkeit). Dass dieser Ernst vorgenommen wirkt und den Film nicht trägt, zeigt sich an einer planen Erzählweise, die immer wieder ins Komische ausweicht. Der Witz, selbst der schlechte, ist die einfachste Form aus den Sackgassen rauszufinden, in die das Drehbuch sich manövriert hat."