Inhalt • GRACE IS GONE
Stan Phillips Frau Grace ist als Sergeant in der amerikanischen Armee im Irak stationiert. Als Stan die Nachricht von ihrem Tod überbracht wird, bringt er es zunächst nicht übers Herz, den gemeinsamen Töchtern Heidi und Dawn die Wahrheit zu sagen. Stattdessen unternimmt er mit ihnen eine Reise quer durch die Vereinigten Staaten zum Freizeitpark "Enchanted Gardens". Während sich die Familie unterwegs zum ersten Mal richtig kennenlernt, sucht Stan nach einem Weg, seinen Töchtern die Nachricht vom Tod ihrer Mutter beizubringen.
Kritik • GRACE IS GONE • 28. August 2008 • Neues Deutschland
Laut Alexandra Exter gibt sich der Film "alle Mühe, just die patriotischen Kriegsbefürworter und Berufssoldaten in ihrem Anliegen ernst zu nehmen ... Es ist zugleich die größte Stärke und die größte Schwäche des Films, wie John Cusack, im privaten Leben mit Anti-globalisierungsaktivistin Naomi Klein befreundet und ein politisch denkender Mensch, als Stanley mit Quadratbrille und Biedermannperücke gegen die eigenen Überzeugungen anspielt: die größte Stärke, weil er es tatsächlich vermeidet, seine Figur der Lächerlichkeit auszusetzen. Und die größte Schwäche, weil dieser sanfte, irregeleitete Mann einfach kein besonders dramatisches Bildmaterial abgibt."