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WALK HARD: THE DEWEY COX STORY

WALK HARD: THE DEWEY COX STORY

Regie Jake Kasdan
Kinostart 13.03.2008

Kritiken • WALK HARD: THE DEWEY COX STORY

14. März 2008 | WALK HARD: THE DEWEY COX STORY • Kritik • Junge Welt

Die mit Abstand beste Parodie zu Filmbiographien über Popmusiker hat Peer Schmitt gesehen. "Reine Parodien sind im allgemeinen recht langweilig, vorhersehbar, selten komisch. Will eine Parodie gelingen, muß etwas anderes dazukommen: eine Spur Wahnsinn, ein aufrechter Wille zur Korrektur, ein Spaß am Hohn und nicht zuletzt eine große (manchmal heimliche) Liebe zum gewählten Vorbild. WALK HARD hat das alles, stellenweise zumindest."

13. März 2008 | WALK HARD: THE DEWEY COX STORY • Kritik • Berliner Zeitung

Markus Schneider ist etwas enttäuscht: "Leider sind die Szenen im Ansatz meist wesentlich amüsanter und in der präzise überzeichneten Ausstattung und den könnerhaft kopierten Musikstilen liebevoller gedacht als szenisch ausgeführt. Das liegt auch am schlechten Timing, vor allem jedoch an der plätschernden Berechenbarkeit, mit der Kasdan, der auch am Drehbuch beteiligt ist, die Klischees durch den Wolf dreht. ... Wenn WALK HARD doch immer wieder einigermaßen lustig wird, dann wegen seines ausdauernd überdrehten Casts, angeführt vom knubbligen John C. Reilly."

13. März 2008 | WALK HARD: THE DEWEY COX STORY • Kritik • Der Tagesspiegel

Bodo Mrozek lobt den Hauptdarsteller: "Reilly spielt Cox mit dem Körper des späten Elvis, der Stimme des alten Cash und der Anmut eines Kontrabasses. Quer durch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ... Überhaupt liegt die Komik des Films im Wiedererkennungseffekt. Schon das Plakat ist Hommage und Parodie auf das berühmte Nacktfoto von Jim Morrison. Die Beatles werden als eine über ihre Tantiemen zerstrittene Bande geldgieriger Kiffer dargestellt, und der tragische Größenwahn eines Brian Wilson wird zum Slapstick. Am besten ist der Film, der über weite Strecken als Parodie auf James Mangolds Johnny-Cash-Film funktioniert, wenn sich die Pop-Biografien in der Kunstfigur Cox mischen."

13. März 2008 | WALK HARD: THE DEWEY COX STORY • Kritik • critic.de

Thorsten Funke hat sich von dem Hauptdarsteller einfangen lassen. "WALK HARD ist aber auch, und vor allem, eine Gelegenheit, den wunderbaren John C. Reilly endlich einmal in einer Hauptrolle zu sehen. Mit seiner etwas zerknautschten Mimik kann er eine vollkommene Naivität auf sein Gesicht zaubern, mit der er wie ein musikalisch begabter Forrest Gump durch die Handlung stolziert. Dabei holt er die Aura der großen Stars auf die Reihenhausebene. Deweys Version eines Rockstar-Wut-Anfalls besteht im Umbiegen von Löffeln in der heimischen Küche. Das ist vielleicht nicht die Zukunft des Rock'n'Roll, aber doch eine vergnügliche Veralberung seiner Vergangenheit."

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