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GARDENS OF THE NIGHT

GARDENS OF THE NIGHT

Regie Damian Harris

Kritiken • GARDENS OF THE NIGHT

11. Februar 2008 | GARDENS OF THE NIGHT • Kritik • Berliner Zeitung

Wer selber mal ein kleines Mädchen entführen möchte, erhält durch die minutiöse Schilderung der psychologischen Manipulation wertvolle Hinweise hierzu, schreibt Jens Balzer. "Die Missbrauchsszenen werden durch Gegenlicht und Weichzeichner appetitlich gemacht. ... GARDENS OF THE NIGHT interessiert sich in Wahrheit aber auch gar nicht für seine Figuren. Das Elend, das er "schonungslos" darzustellen und damit zu kritisieren vorgibt, wird vielmehr auf widerliche Weise ästhetisiert. ... ... Dieser geschleckt bebilderte Päderastenschrott ist kein Fall für ein internationales Filmfestival, sondern für den Staatsanwalt. Ein ekelerregender, tief verlogener Film."

11. Februar 2008 | GARDENS OF THE NIGHT • Kritik • kino-zeit.de

Harter Stoff ist das, was Damian Harris in seinem Film zeigt, schreibt Joachim Kurz. "Wer kein Experte für Kinderpsychologie ist, fragt sich schon, warum Leslie den Beteuerungen von Alex einfach so Glauben schenkte oder nicht mehr unternahm, um sich aus ihrer peinigenden Situation zu befreien. Vielleicht haben wir aber einfach immer noch zu wenig Ahnung davon, was wirklich im Inneren von Kindern vorgeht, die dieses Schicksal erleiden. GARDENS OF THE NIGHT hat an diesem Unwissen nicht allzu viel geändert, er hat uns lediglich eine Ahnung davon gegeben, was mit diesen Kindern geschieht."

10. Februar 2008 | GARDENS OF THE NIGHT • Kritik • Der Spiegel

Schwer nachvollziehen kann Lars-Oliver Beier den Anfang der Geschichte, ... "etwas zu gewollt lässt der Film das Mädchen in eine Abhängigkeit von ihrem sanften Peiniger geraten. Doch wenn der Film Leslie nach einem Zeitsprung von zehn Jahren als Streunerin auf den Straßen von San Diego wiederfindet, entwickelt er dank der Hauptdarstellerin Gillian Jacobs das packende Porträt einer jungen Frau, die sich scheinbar willenlos treiben lässt und dabei fast untergeht."

10. Februar 2008 | GARDENS OF THE NIGHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Blamabel nennt Jan Schulz-Ojala GARDENS OF THE NIGHT. "Das Beste an der scheinheilig aufklärerischen, tatsächlich aber schmierig sensationslüsternen Story um zwei entführte, jahrelang gefangen gehaltene und als Sexsklaven missbrauchte Kinder ist – vielleicht, vielleicht – ein Zweifel: jener nämlich, der nun all jene beschleichen mag, die rattenscharf darauf sind, das Martyrium der Natascha Kampusch zu verfilmen. ... Mit anderen Worten: GARDENS OF THE NIGHT, für den dieses Festival den roten Teppich ausrollt, ist ein B-Picture für ein C-Festival."

10. Februar 2008 | GARDENS OF THE NIGHT • Kritik • festivalblog.de

Starker Tobak, alles andere als ein Wohlfühl-Film ist GARDENS OF THE NIGHT für Christian Westheide. "Ein Film mit beeindruckenden Performances aller Schauspieler. Bildern, deren Horror ist, dass er den Horror nicht zeigt, sondern nur, was er mit den Kindern macht. Ein Horrorfilm für alle Väter und Mütter dieser Welt, die ihre Kinder lieben - aber, und auch das wird im Film erwähnt: sexueller Missbrauch findet fast immer innerhalb der Familie statt oder von Leuten, die den Eltern nahe stehen. Es ist gerade nicht der böse Onkel mit der Schokolade, sondern der echte Onkel, der Babysitter, der Nachbar, der eigene Vater. Was für ein schrecklicher Verrat."

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