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IN LOVE WE TRUST

IN LOVE WE TRUST

Regie Xiaoshuai Wang

Kritiken • IN LOVE WE TRUST

09. Februar 2008 | IN LOVE WE TRUST • Kritik • Der Tagesspiegel

Stilles Leid hat Christiane Peitz gesehen. "Es sind Bilder von China, wie man sie aus dem Kino kaum kennt: keine Megacity, keine ländliche Armut, sondern gesichtslose Hochhaussiedlungen, die eine Hochbahn verbindet, tagein tagaus dieselbe Strecke. ... Gestörte Verbindungen, Melancholie der Moderne: Ständig klingeln die Handys, und die großen Apartments lassen sich wegen der kleinen Familien nur schwer vermieten. In einer dieser leeren Wohnungen treffen sich Hehes Eltern am Ende, um ihren lebensrettenden, zugleich aber die Liebe gefährdenden Akt zu vollziehen."

09. Februar 2008 | IN LOVE WE TRUST • Kritik • Neues Deutschland

Regisseur Wang Xiaosshuai bemüht das Schicksal, meint Hanno Harnisch. "Das ist eindringlich und anrührend in Szene gesetzt. Um sich moralisch zu verhalten, muss man geltende Moral außer Kraft setzen. Wie weit darf man sein Leben und das seiner Lieben makeln? Geht das Leben der Tochter über alles andere? Verletzung überall. Die Liebesszenen eher zu züchtig als zu freigiebig. Die Gefühle liegen blank, nicht die Organe. Keine Seifenoper, sondern echtes Drama. Gut, wirklich gut."

09. Februar 2008 | IN LOVE WE TRUST • Kritik • kino-zeit.de

Katrin Knauth lobt den Regisseur. Er "hat eine brillante Beobachtungsgabe und wenn er uns das Leben der vier Protagonisten vor Augen führt, dann bekommen wir einen sehr aufschlussreichen Einblick in Chinas Gegenwart zu sehen. Es sind viele Details, die sich darunter subsumieren. Anderseits ist die Geschichte an sich sehr universell und könnte sich überall abspielen. ... Auch wenn es kein rein politischer Film ist, werden doch viele Probleme Chinas angesprochen, sei es die Ein-Kind-Politik und deren Folgen oder die Ausbeutung der Wanderarbeit. Es bleibt abzuwarten, ob ihm dieser Ansatz einen der begehrten Preise beschert."

08. Februar 2008 | IN LOVE WE TRUST • Kritik • Der Spiegel

Vor welche unlösbaren Konflikte - moralisch, ethisch und emotional - einen das Ringen um Leben oder Tod stellen kann, zeigt für Andreas Borcholte "dieser unauffällige, in tristen Farben gehaltene Film mit für chinesische Verhältnisse ungewohnter Offenheit. Die akribische Beobachtung von Gefühlsvorgängen, das langsame Erzählen, das Verharren auf Gesichtern, das manchmal quälende Ausloten von Situationen rückt Wangs bemerkenswerten Film nahe ans europäische Kino."

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