Inhalt • SWEENEY TODD
Sweeney Todd wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für seine Strafe, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Frisör und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf. Mrs. Lovett backt diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin.
Kritik • SWEENEY TODD • 21. Februar 2008 • Die Tageszeitung
So düster und hoffnungslos war Tim Burton noch nie, schreibt Dietmar Kammerer. SWEENEY TODD ist "weniger große Oper als bittere Moritat, eine an der Straßenecke zum Grusel des Publikums vorgetragene Schauerballade, eine Reverenz an die Frühform von Exploitation. Burton-Fans werden den Sinn für die Anarchie der Fantasie vermissen, der seine Filme sonst auszeichnet. Allzu deutlich sieht man vielen Szenen an, dass sie nicht in Handarbeit, sondern am Computer entstanden sind: auf befremdliche Weise ist der Schmutz merkwürdig glatt."