Inhalt • SWEENEY TODD
Sweeney Todd wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für seine Strafe, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Frisör und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf. Mrs. Lovett backt diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin.
Kritik • SWEENEY TODD • 20. Februar 2008 • Frankfurter Rundschau
Laut Daniel Kothenschulte ist dies das ideale Sujet für Tim Burton, diesen größten Stilisten im phantastischen Kino der Gegenwart. "Alles sieht aus wie immer bei Tim Burton, zugleich aber kommt der imaginative Fluss seiner Phantasie zwischendurch zum Stillstand. Dies aber geschah ganz gewiss nur aus Respekt und aus Bewunderung vor der Bühnenvorlage. Ihr gegenüber macht Burton alles richtig: Er betont den Realismus im Dekor und auch den unpathetischen Ton der narrativen Songs. Er nimmt sie so ernst wie kaum eines seiner Filmthemen zuvor. Obwohl auch das Makabere ja seine leichten Seiten hat. Gut möglich, dass die Kuchen des Sweeney Todd leichter herunter gingen als sein filmisches Denkmal."