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MR. BROOKS

MR. BROOKS

Regie Bruce A. Evans
Kinostart 29.11.2007

Kritiken • MR. BROOKS

30. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas schreibt über das Comeback des Serienkillerfilms.

29. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • Die Tageszeitung

Barbara Schweizerhof entdeckt "das Verwirrende, Irritierende an diesem Thriller: In seiner Sucht ist Earl Brooks ganz bei der Sache und bei sich. Er tötet mit wohligem Schauder; sein Wohlgefühl hat dabei nichts von der Häme gewöhnlicher Bösewichter, es ist ein durch und durch bürgerlicher Genuss, dem Verkosten edler Weine vergleichbar. Anders als sonst im Thriller steht nicht die Gewalt im Zentrum, das, was den Opfern angetan wird, sondern der Genuss des Täters - mit den genannten Folgen für den Zuschauer."

29. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler schreibt über die Darsteller. "Natürlich steht und fällt der Film mit seinem Besetzungscoup, wobei dieser wohl die Initialzündung des gesamten Unterfangens war. Danach musste sich nur noch eine Geschichte finden, um es verwirklichen zu können - mitunter hat man den Eindruck: egal welche. Weder der innere Konflikt des Antihelden noch die verschiedenen Handlungsstränge ergeben sonderlich viel Sinn, erfüllen aber weitgehend ihren Zweck. Letztlich geht es darum, einer doppelten Attraktion die Bühne zu bereiten."

29. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • epd-film 11/2007

Der Film pendelt zwischen Psychothriller und schwarzer Komödie, schreibt Hans Schifferle. Er "überrascht nun nicht so sehr in seinem Porträt eines smarten Biedermanns sondern in dem eines grausamen Mörders. Die Spannung liegt vor allem darin, dass wir uns als Zuschauer bis zu einem gewissen Grade mit Mr. Brooks und seinen dunklen Eskapaden in einer ansonsten trostlos cleanen Welt identifizieren können. Wozu freilich die Spielfreude und das Image von Kevin Costner beitragen. ... m Ende ist der Film zu einem ganz und gar amerikanischen danse macabre ausgeufert, der nur im Zaum gehalten wird von Evans’ kühler, zurückhaltender Inszenierung."

28. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • Berliner Zeitung

"Das Ergebnis ist tatsächlich ein Film ohne Moral – allerdings in einem anderen Sinn, als es die Autoren gemeint haben. Denn die manipulative Vermengung von schweren psychischen Störungen und morbidem Voyeurismus macht die Zuschauer fast die ganze Zeit zu Komplizen – und spricht sie am Ende natürlich wieder frei, während es für Mr. Brooks die Höchststrafe gibt: Lebenslanges Gefängnis in der Welt von MR. BROOKS."

27. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • critic.de

Zuallererst hat sich Sascha Keilholz von dem originellen Drehbuch überzeugen lassen. "Die eigentliche Überraschung ist dessen kongeniale Inszenierung. In einem sehr reduzierten und klar gehaltenen Farbspiel, das von einem großartig komponierten Soundtrack unterstützt wird, der ohne jegliche Chartbreaker oder Evergreens auskommt, gehört die Bühne ganz den Akteuren. Dabei erweist sich die Besetzung von William Hurt an der Seite Costners als Geniestreich der Casting-Geschichte. Das morbide Verhältnis der beiden trägt die komischsten Szenen des Filmes. Denn, ja, diese Horrorvision des Serienkillergenres, schlägt von Beginn an den Ton der schwarzen Komödie an."

22. November 2007 | MR. BROOKS • Kritik • film-dienst 24/2007

Selten sah Sascha Koebner den Schauspieler Kevin Costner so nuanciert spielen. "Dank der hervorragenden Darsteller, der eleganten Kameraführung und der stilisierten Lichtsetzung von John Lindley sowie der pointiert eingesetzten Musik von Ramin Djawadi ist MR. BROOKS jedoch nichtsdestotrotz eine qualitativ hochwertige Produktion, ein gut unterhaltender Film für ein erwachsenes Publikum mit einem Faible für rabenschwarze Sujets."

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