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DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER

DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER

Regie Jean Becker
Kinostart 20.12.2007

Kritiken • DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER

20. Dezember 2007 | DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER • Kritik • Berliner Zeitung

Die Komödie ohne Konflikt bietet laut Gerhard Midding eine einfache Sicht auf das Leben. Die "eminent konservative Gestus des Bewahrens kommt in DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER ganz harmlos daher, ohne Urteil oder Doktrin. Den ehrenhaften Hedonismus, die rustikale Besinnlichkeit setzt Beckers Film samtpfötig als heilsamen moralischen Wert. Es liegt eine rechtschaffene Banalität in den Ansichten des Gartenphilosophen, die Becker und seinen Co-Autor Jean Cosmos nicht im Mindesten geniert."

20. Dezember 2007 | DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER • Kritik • Der Tagesspiegel

Nur wenig Spannung kommt hier für Daniela Sannwald auf. "Die wenigen Szenen, in denen sich einer dem Werk seines Gegenübers widmet und durch genaues Hinschauen zum besseren Verständnis von Arbeit und Person gelangt, sind die schönsten und eindringlichsten dieses ansonsten etwas langatmigen Films. Schade auch, dass die Protagonisten sämtliche Stereotypen von Bohème und Kleinbürgertum à la Française repräsentieren müssen. Sie geraten dadurch, trotz ihrer versierten Darsteller, zu Pappkameraden."

13. Dezember 2007 | DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Laut Marli Feldvoss sollen sich die Zuschauer nicht von dem dialoglastigen Titel täuschen lassen. "Für diejenigen, die ein Ohr dafür haben, spielt Jean Becker geschickt mit den fragwürdigen Glücksvorstellungen unserer Zeit (wie weiland Voltaire), die sich – im Film – allenfalls durch Freundschaft und Hilfsbereitschaft zum Guten wenden lassen. Vor allem aber gelingt es ihm, zwei so unterschiedliche Charaktere wie Daniel Auteuil und Jean-Pierre Darroussin zu einem famosen Duo zusammenzuschweissen, zu mehr als einer Männerfreundschaft, zu einer Liebe, die ihresgleichen sucht."

06. Dezember 2007 | DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER • Kritik • programmkino.de

David Siems fühlte sich von der Geschichte nach und nach eingenommen. "Mit fortlaufender Spieldauer ist es wunderbar mitanzuschauen, wie sich die Freundschaft der beiden Männer aufs Neue entwickelt. Aus den ehemaligen Knirpsen, die durch allerhand Schulstreiche ihre Kindheit in vollen Zügen genossen, werden noch einmal zwei wahre Vertraute, die zwar nicht seelenverwandt sind, aber voller Unbekümmertheit in den Tag hinein leben. Jean Becker ist somit auch ein herzerwärmendes Porträt einer Männerfreundschaft gelungen, die zwar ohne die großen Gesten auskommt, aber durch seine Nüchternheit ganz nah am wirklichen Leben ist."

20. November 2007 | DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER • Kritik • critic.de

Ein nostalgisch verklärtes und humanistisch genährtes Melodram sah Almut Steinlein. "Die französische Filmkritik hat den Sohn des großen Jacques Becker meistens mit Missgunst gestraft. Bei Beckers Publikum kam die volkstümelnde Wohligkeit seiner Filme dafür immer schon sehr gut an - in Frankreich steht sein Name für den garantierten Box-Office-Erfolg. Auch bei DIALOG MIT MEINEM GÄRTNER kann der Kritiker hadern, die allzu karikaturhafte Konfrontation der Figuren bemängeln, sich an der impliziten reaktionären Ideologie und der undifferenzierten Überhöhung des "einfachen Lebens" stören. Wenn man das alles beiseite legt und sich von den Gesprächen der Figuren gefangen nehmen lässt, kann man jedoch mit zwei der besten französischen Darsteller unserer Zeit einen unterhaltsamen Moment verbringen."

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