| Regie | Axel Schill |
| Kinostart | 15.11.2007 |
Gerhard Midding nennt das Porträt misslungen. Es "werden zwar Konturen seines Arbeitstemperaments erkennbar. Was ihn zu einem großen Kameramann machte, bleibt jenseits der Mobilität seiner Kameraführung, seiner Vorliebe für die sich ins Geschehen einmischende Handkamera, weitgehend im Dunkeln. Vor der größten Herausforderung kapitulieren die Filmemacher: die Magie des Lichts, das Alonzo gesetzt hat, zu erkunden. Aber sie sind ja schon kläglich an den kleineren gescheitert."
Der Film Andreas Busche geht "weit über den Anspruch einer bloßen Hommage hinaus. Sein Film ist auch ein Plädoyer, der Rolle des "Director of Photography" im Produktionsprozess größere Aufmerksamkeit und Anerkennung zu zollen. ... Mit Hilfe der Szenen gelingt es, die Arbeitsweise sehr anschaulich zu vermitteln. Angesichts der Preise, die amerikanische Studios für die Zweitverwertung ihrer Filme aufrufen, grenzt die Materialfülle in "The Man Who Shot Chinatown" an ein Wunder. Hierin liegt aber die Stärke der Dokumentation. Reden über das Kino ist ja ganz schön, aber am besten ist das Kino immer noch, wenn seine Bilder für sich allein stehen können und Hunger nach mehr erzeugen."