| Regie | David Slade |
| Kinostart | 08.11.2007 |
Bestechend simple nennt David Kleingers die Prämisse des Films, wobei der Regisseur vor allem auf zwei Dinge setzt: Unbedingten Stilwillen und Tonnen von Schnee. "Was dennoch bleibt, sind die unstrittigen Verdienste dieses Films um Atmosphäre und Ästhetik. So wird das schockgefrorene Grauen zu Recht die Herzen vieler gebeutelter Genrefreunde erwärmen, auch wenn die emotionalen Gehversuche auf der makellosen Oberfläche eher kalt lassen."
Michael Kienzl sieht viele Verstösse gegen die Regeln des Horrorfilms, "indem weder alte Frauen noch Kinder verschont werden. Dass man sich als Zuschauer trotzdem nicht vor diesen Wesen fürchtet, wird zum Hauptproblem des Films. Neben dem Styling der Figuren, dass sich irgendwo zwischen übertriebener Gothic-Ästhetik und Faschingskostüm bewegt, liegt das vor allem an der slawisch anmutenden Kunstsprache, mit der die Vampire hochgestochenen Blödsinn von sich geben und die meiste Zeit eher albern als Furcht einflößend wirken. Das Drehbuch kann daran auch nichts mehr ändern und scheitert mit seiner ebenso abgedroschenen wie vorhersehbaren Handlung daran, überhaupt Spannung aufzubauen."
Jörg Gerle ist irgendwie enttäuscht: "Josh Hartnett und Melissa George als wackeres Sheriff-Ehepaar sind nicht ausdrucksstark genug, um das Charisma der ersten Minuten aufrechtzuerhalten, und die Vampire geben sich eher einer wenig erschreckenden "Brennen muss Salem"-Attitüde hin als zu verstören. So entwickelt sich der Rest der Geschichte nach "Schema F": Die Vampire haben die Oberhand, schaffen es aber nicht, den Sieg davonzutragen."